Mini Med-Vortrag: Leben mit Arthrose
Was Gelenken gut tut

Moderatorin Alice Herzog mit Referent Franz Menschik.
  • Moderatorin Alice Herzog mit Referent Franz Menschik.
  • Foto: Mini Med
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

MISTELBACH. Wenn Gelenke schmerzen, kann das die eigene Lebensqualität stark einschränken. Meist sind es Knie, Hüfte oder die Wirbelsäule, wo erste Beschwerden auftreten, häufig zwischen dem 50. Und 60. Lebensjahr. Spätestens dann ist laut Primar Franz Menschik von der Abteilung für Orthopädie am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf an Arthrose zu denken, der häufigsten rheumatischen Erkrankungsgruppe. Rund 1,4 Millionen Menschen sind in Österreich betroffen. In seinem Vortrag zum Auftakt des Mini Med-Jubiläumsjahr 2020 gab er im vollen Mistelbacher Stadtsaal dem Publikum Tipps für den richtigen Umgang mit der Krankheit Arthrose.


Aktivierte und ruhende Arthrose


Arthrose beginnt immer im Gelenksknorpel bzw. im darunterliegenden Knochen, die beide ständigen Aufbau- und Abbauprozessen unterworten sind. Im Fall der Arthrose ist dieses Gleichgewicht gestört. Er wird mehr Knorpelmasse ab- als aufgebaut. Dadurch entsteht ein Knorpelschaden, der den darunterliegenden Knochen immer mehr belastet. Nicht immer ist eine Arthrose auch mit Schmerzen verbunden (ruhende Arthrose). Erst durch Abrieb des Knorpelmaterials kann sich das Gelenk entzünden. Meist setzen dann auch Schmerzen in Ruhe ein und die betroffene Stell ist gerötet und überwärmt. Man spricht dann von einer „aktivierten“ Arthrose.

Bewegung machen

„Bei akuten Schmerzen sind Injektionen und kurzfristige Ruhestellung wichtig“, so Menschik, allerdings empfiehlt der Mini Med-Experte sofort gezielte Heilgymnastik, sobald die Schmerzen es zulassen, weil es darum geht, umliegende Muskeln zu stärken und damit das Gelenk künftig zu schonen. Eine gut trainierte Bauchmuskulatur schützt beispielsweise die Wirbelsäule vor Arthrose.

Gelenksersatz

Erst wenn eine Arthrose immer wieder aktiv ist oder sich Schmerzen durch Medikamente, Injektionen und Bewegung nicht bessern, sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden. Hier stehen heute modernste Implantate zur Verfügung, bei denen der Patient sofort wieder mobil gemacht werden kann. Mehr Infos unter www.minimed.at.

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