NEOS Wolkersdorf: Anliegen des täglichen Lebens bleiben auf der Strecke
NEOS-Spitzenkandidatin Gschwindl will mehr Geld für Instandhaltungen und Sanierungen

Spitzenkandidatin Daniela Gschwindl und Listenzweiter Herbert Schodl
  • Spitzenkandidatin Daniela Gschwindl und Listenzweiter Herbert Schodl
  • hochgeladen von Jürgen Hirschmann

Mehr Einsatz für die Wolkersdorfer Infrastruktur fordern die NEOS. Spitzenkandidatin Daniela Gschwindl will mehr Geld vor allem für Instandhaltungen und Sanierungen: „Derzeit überbieten sich die Politikerinnen und Politiker mit großen Wahlversprechen, auf die kleinen Dinge im Leben wird hingegen vergessen. Viele Gehwege sind marode, Straßenbeleuchtungen kaputt und bei der Sicherheit am Schulweg gibt es Nachholbedarf“, so Gschwindl. Ebenfalls Wunsch der NEOS: ein Konzept für eine nachhaltige Zentrumsentwicklung: „Viele Geschäftslokale stehen leer und verkommen. Dagegen gilt es mit einem Planungskonzept anzukämpfen, das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erstellen sein wird.“

Zwei ÖVP-Listen sollen schwarze Mehrheit absichern

Für den Wahltag erhofft sich die vierfache Mutter aus Münichsthal jedenfalls einen echten politischen Wandel: „Die Streitigkeiten in der ÖVP und die Spaltung in zwei Listen zeigen, dass es so nicht weitergehen darf. Die ÖVP hatte die Chance und hat sie vertan“, so Gschwindl. Sie äußert außerdem die Vermutung, dass die beiden konkurrierenden ÖVP-Listen nach dem Wahltag wieder fusionieren: „Ich halte sehr vieles aus schwarzer Richtung für Show. Am Ende wird man beide Listen wieder zusammenführen, um eine schwarze Mehrheit zu sichern. Die Landes-ÖVP unterstützt sicher nicht aus reiner Nächstenliebe beide Listen.“

Größte Umstellung in der Geschichte Wolkersdorf – und keiner spricht darüber

Bis 2020 sind die Finanzen der Stadt per Gesetz auf die sogenannte VRV 2015 (Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung) umzustellen – damit werden Einnahmen und Ausnahmen nicht mehr mit Methoden aus 1762 bewertet und die Gemeinden müssen ähnlich wie Firmen eine doppelte Buchhaltung führen: „Die Politikerinnen und Politiker der ÖVP schmücken sich zwar gerne mit den guten Noten, die sich aus einem jahrhundertealten System ergeben. Andererseits wird es ganz leise, wenn es um die finanzielle Realität der Gegenwart geht. Das ist keine verantwortungsvolle Politik, denn Experten des Zentrums für Verwaltungsforschung glauben, dass viele Gemeinden wirtschaftlich pleite sind und dies durch die Umstellung ans Tageslicht kommt. Ich hoffe, Wolkersdorf ist nicht darunter“, so Herbert Schodl. Der NEOS-Listenzweite fordert einen transparenten Umstellungsprozess, in dem die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über Fortschritt und Inhalt informiert werden: „Wir alle haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es um die Zukunft unserer Kleinstadt steht. Es ist immerhin das Eigentum der Wolkersdorferinnen und Wolkersdorfer, um das es hier geht.“

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