Öffentlicher Verkehr
Plattform zur Rettung des Schweinbarther Kreuz

PILLICHSDORF. Eingeladen hatten SPÖ-Nationalrätin Melanie Erasim und Landtagspräsidentin Karin Renner alle, die Interesse an der Rettung der Schweinbarther Linie haben. Gekommen waren Pendler, FPÖ, Grüne und natürlich auch SPÖler. Ferngeblieben sind die Vertreter der ÖVP. 

Mehr Bahn statt Bus 

Trotzdem wurde nun die überparteiliche Plattform "Weinviertel auf Schiene" gegründet. Gefordert wird nicht nur der Erhalt der Regionalbahn, sondern eine Attraktivierung in Form eines massiven Ausbaus vorsieht. Ziel soll es sein, die R 18 über eine Spange direkt an die Wiener U-Bahn in Leopoldau anzuschließen und auch wieder mehr Weinviertler Gemeinden (Zistersdorf, Gaweinstal usw.) in das Streckennetz aufzunehmen.
Geklärt werden muss auch die künftige Rolle der erst vor wenigen Jahren neu errichteten Haltestelle Obersdorf.

Über 3.000 Unterschriften

Schon bisher haben die Gewerkschaft  vida und andere Initiativen weit über 3.000 Unterschriften für den Erhalt und den Ausbau des Großschweinbarther Kreuzes gesammelt. Diese sollen letztlich an den NÖ Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko übergeben werden. Denn es liegt am Land NÖ, den Bahnbetrieb bei den ÖBB zu bestellen und so die Erhaltung zu ermöglichen beziehungsweise die nötigen Investitionen für einen Ausbau der Strecke in die Wege zu leiten.Geklärt werden muss auch die Frage des Güterverkehrs, da die OMV offenbar nur noch einen Vertrag für eine kurze Strecke in Gänserndorf haben, am Rest der Strecke aber vorerst kein Interesse mehr zeigen.
Wenn dann ab Dezember 2019 auch noch der Personenverkehr eingestellt werden soll, wäre die Regionalbahn rascher Geschichte, als es den Pendlern lieb sein kann.

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