Perspektiven
Die Wege. Der Weg.

Wir leben heute in der wohl kritischsten Zeitphase der Menschheitsgeschichte. Sieht man Nachrichten fragt man sich unwillkürlich „kann es noch schlimmer kommen?“ Es ist schlicht nicht vorhersehbar was in naher und auch ferner Zukunft geschehen wird.

Tragisch ist auch, dass in unserer Zeit Glaube mit Zweifel gleichgesetzt oder ihm bestenfalls Attribute wie: geheim, mystisch, unergründlich, unerklärlich, usw. zugestanden werden.

Was uns unlängst anlässlich der Feiertage in den Medien so präsentiert wurde, war einem Gläubigen auch nicht gerade zuträglich. Hochwissenschaftlich wurde argumentiert: Jesus wäre gar nicht gestorben, die Bibel sei grundsätzlich falsch übersetzt, die Rolle des Paulus passe nicht ins Bild und so vieles mehr.

Da ist es doch wohltuend, zu erfahren was unsere Glaubensgrundlage selbst dazu sagt, nämlich: Der Glaube ist die Gewissheit, dass etwas, auf das man hofft, auch eintrifft. Es ist der überzeugende Beweis für Wirklichkeiten, die man nicht sieht.1) Eine vortreffliche Formulierung.

Ich denke dabei an die Bergpredigt (Matthäusevangelium, Kapitel 5 bis 7).
Ja – kein Zweifel, Jesus LEHRTE was GLAUBE sein soll: Als er die Menschenmengen sah, ging er auf einen Berg, und nachdem er sich hingesetzt hatte, kamen seine Jünger zu ihm. Da ergriff er das Wort und fing an sie zu lehren …

Glücklich sind
- die denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen, denn das Königreich des Himmels gehört ihnen.
- die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
- die, die ein mildes Wesen haben, denn sie werden die Erde erben.
- die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn ihr Verlangen wird gestillt werden.
- die Barmherzigen, denn sie werden barmherzig behandelt werden.
- die, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.
- die, die den Frieden fördern, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
- die, die verfolgt werden, weil sie das Richtige tun, denn das Königreich des Himmels gehört ihnen.“

Im sechsten Kapitel liest man dann ganz bekannte Worte. Jesus sagt – so sollt ihr beten: "Unser Vater im Himmel, dein Name werde geehrt. Dein Reich komme bald. Dein Wille erfülle sich hier auf der Erde genauso wie im Himmel. Schenk uns heute unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind. Lass nicht zu, dass wir der Versuchung nachgeben, sondern erlöse uns von dem Bösen."

Natürlich stellen sich da Fragen. Wie lautet der Name – der geehrt oder geheiligt werden soll? Wie kann er geheiligt werden (durch Lobpreis, durch gottgefällige Taten – welcher Art)? Worum handelt es sich bei dem hier erwähnten Königreich, was wird es bewirken, wann sollte es „kommen“…?
 
Antworten auf all diese Fragen erhalten wir, wenn wir in Gottes Wort “wie nach Schätzen graben“. Jesus selbst legt uns dies ans Herz wenn er sagt: Hört auf, euch Schätze auf der Erde anzusammeln, wo sie von Motten und Rost zerfressen werden und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt stattdessen Schätze im Himmel an, wo nichts von Motten oder Rost zerfressen wird und wo keine Diebe einbrechen und etwas stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Setzt also das Königreich und Gottes gerechte Maßstäbe weiter an die erste Stelle und ihr werdet all das andere noch dazubekommen.

Wäre die Bergpredigt Grundlage der heutigen Weltpolitik so sähen wir keine dunklen Wolken am Horizont aufziehen, die Welt versänke nicht immer tiefer in Konflikten und Ausweglosigkeit. Kriegerische Auseinandersetzungen, Terror – damit einhergehend Armut, Elend, Leid, Not, Hunger, Flüchtlinge, Invalide, Tote ... würden wir das vermissen? Denn "noch während diese Könige an der Macht sind, wird der Gott des Himmels ein Reich aufbauen, das niemals zugrunde geht. Keinem anderen Volk wird er jemals die Herrschaft übertragen. Ja, es bringt alle anderen Reiche zum Verschwinden und wird selbst für immer fortbestehen."3) 

Hielte man sich an den ganz einfachen Grundsatz: behandelt andere immer so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet, ja – wir hätten dann doch wohl heute schon das Paradies auf der Erde.

Jesus schließt mit wirklich wohlmeinenden, doch zugleich auch eindringlichen Worten ab: „...geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung, und viele gehen hindurch. Doch eng ist das Tor und schmal ist Der Weg zum Leben, und nur wenige finden ihn."

Als Jesus zu Ende geredet hatte, da staunten die Leute nur so über seine Art zu lehren, denn – er lehrte sie wie jemand mit Autorität und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Glaube also - nämlich auf Echtheit geprüfter Glaube – ist viel wertvoller als Gold, das vergeht.2)

Ein kurzer Streifzug durch die Bergpredigt erweist sich als eine echte Fundgrube an glaubensstärkenden Schätzen. Berührende Gedanken die uns helfen, mit Blick auf Gottes Königreich, hoffnungsvoll nach vorne zu schauen.

1) Brief des Paulus an die Hebräerchristen Kapitel 11 Vers 1
2) 1. Petrusbrief Kapitel 1 Vers 7
3) Daniel Kapitel 2:44 (Hoffnung für Alle - "HFA")
das "Mustergebet" gemäß „Neues Leben. Die Bibel“
weitere Bibeltexte entnommen der „NWÜ
Bild © jw.org

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