Junger Afghane überzeugt bei Ringmeisterschaft

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MISTELBACH/SALZBURG. Er ist erst 19 Jahre alt und hat wohl schon mehr erlebt als viele andere. Milad Ashuri kam damals als Minderjähriger mit seinen Geschwistern, der 21-jährigen Fatima und seinem neunjährigen Bruder Amir der die Volksschule besucht, aus Afghanistan nach Österreich. Seit zwei Jahren leben die drei in Mistelbach, betreut von Wahida Ahmadzai.
Milad ist begeisterter Ringer. Bereits in seiner Heimat betrieb er den Sport. Seit September trainiert der Schüler der Landwirtschafltichen Fachschule Mistelbach bei der Union West Wien. Nun durfte er sein Können bei einem Turnier in Salzburg, den internationalen Bezirksmeisterschaften der regionalen Ringervereine des Bezirk Inn-Chiem, unter Beweis stellen. In der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm holte er sich den zweiten Platz.

Sieg und Niederlage

Es ist ein Wechselbad der Gefühle für den jungen Burschen. Gerade erst letzte Woche erhielt er einen negativen Asylbescheid. Die Begründung, er zeige zu wenig Integrationswillen, kann seine Betreuerin nicht nachvollziehen: "Er geht zur Schule, spricht Deutsch und trainiert in einem Verein. Seit einem Jahr hat er eine Freundin hier in Mistelbach.“

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