So geht regional
Mistelbacher Cafè Harlekin setzt ab sofort auf Säfte vom Obstbau Filipp

Karl Wilfing, Erika, Max & Walter Kruspel, Martin Filipp
  • Karl Wilfing, Erika, Max & Walter Kruspel, Martin Filipp
  • Foto: LT-Direktion NÖ / Schultes
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

MISTELBACH/BOGENNEUSIEDL. Walter Kruspel macht`s mit seinem Cafè Harlekin in Mistelbach vor und schreitet zur Tat. Seit 40 Jahren Gastronom, hat Walter Kruspel schon früh damit begonnen, sich bewusst für die Herkunft der Zutaten für seine bezirksweit beliebten Speisen zu interessieren. Kruspel: „Das Harlekin war schon immer kein Cafè, sondern eine Philosophie. Und wir versuchen immer noch besser zu werden.“ So bezieht Kruspel die Milch für sein Eis vom Milchhof Holzinger in Zwentendorf, Faschiertes für das legendäre Schwedenbrot von der BOA-Farm in Wildendürnbach, Bio-Gurkerl und Knoblauch aus dem Marchfeld und Eier von Bio-Kastner in Staatz. „Und den Unterschied schmeckt man“, ist Kruspel überzeugt.

Obst mit 20 Kilometer Lieferstrecke

Neu hinzugekommen sind jüngst die Obstsäfte vom Bio-Obstbau Filipp in Bogenneusiedl. Besonders der Topaz-Apfelsaft hat es den Kunden angetan. Darüber hinaus sind der Bio-Quitten-Apfelsaft, Bio-Apfel-Karottensaft und der Apfel-Aroniasaft auf der Getränkekarte zu finden. Kruspel: „Die Früchte wachsen in einer Entfernung von 20 Kilometern von hier und werden an Ort und Stelle verarbeitet – ist das nicht wunderbar?“. Landtagspräsident Karl Wilfing begrüßt diese Entwicklung. Wilfing: „Ich bedanke mich bei Walter Kruspel für seinen Innovationsgeist und seine Vorreiterrolle, die er seit Jahren einnimmt und lebt. Das Weinviertel ist so reich an kulinarischen Schätzen und so schlagen dankenswerterweise immer mehr Gastronomen den nachhaltigen, regionalen und saisonalen Weg ein. Denn nur das ist a la longue zielführend für Mensch und Umwelt.“
Martin Filipp ist stolz, sein ehemaliges Jugend-Stammlokal nun mit seinen Produkten beliefern zu dürfen. Erst vor ein paar Wochen wurde in Bogenneusiedl sein neuer Bio-Hofladen eröffnet. Filipp: „Auch dort kann man unsere Säfte und viele gute Schmankerl aus der näheren Umgebung einkaufen.“ Und schon musste er wieder los, denn die Ernte der frühen Apfelsorten muss bereits in die Flaschen.

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