13.09.2016, 11:17 Uhr

"Kolomani-Kellerfest" in Eichenbrunn

(Foto: Herbert Krickl)
Der Verschönerungsverein Eichenbrunn veranstaltet zum zweiten Mal das „Kolomani-Kellerfest“ in Eichenbrunn, das im Vorjahr schon toll gelaufen ist.
Nebenbei wurden 25 Keller renoviert und verschönert. Das Fest ist überregional wirksam und zog Besucher aus Wien und NÖ an.

In den einzelnen Presshäusern und davor präsentieren sich Direktvermarkter, Künstler und Gewerbetreibende der Region. Vom Spanferkel über Erdäpfel-Locken, Weinkost, Bierspezialitäten bis hin zu Palatschinken, hausgemachten Mehlspeisen und Ziegenkäse reicht das kulinarische Angebot. Ponyreiten, Mini-Schießbude und Märchenlesungen für die Kinder stehen am Programm.

Kunsthandwerk wie Töpferwaren, Holzschnitzereien, Hufeisenkunst oder Kunst aus Fassdauben ist zu bestaunen und sogar einer echten Goldschmiedin kann man über die Schulter blicken. Auch Kräuterspezialitäten, Bienenprodukte oder bildende Künstler sind dabei und es werden Kräuterwanderungen in die Gänsschwemme angeboten. Besonders lohnt sich auch ein Bummel durch ein Altwaren-Lager in der Kellergasse von Eichenbrunn.

Die interessante Trift-Kellergasse in Eichenbrunn, mit vielen einstöckigen Presshäusern, ist an diesem 15. Oktober verkehrsfrei und für Gäste von 12 bis 19 Uhr zugänglich. Der Namensgeber des Festes – der heilige Koloman – hat der Legende nach im Jahre 1012 in Eichenbrunn an der Quelle gerastet und wurde später in Stockerau als vermeintlicher Spion hingerichtet. Er war vor Leopold der Landespatron von Niederösterreich und viele Jahre fand in Eichenbrunn im Herbst ein Kolomani-Kirtag statt.

Nähere Informationen gibt es auf www.eichenbrunn.com oder auf facebook unter Verschönerungsverein Eichenbrunn.
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