24.11.2016, 14:01 Uhr

Einreichen! LEADER sucht kostbare Ideen zur innovativen Vermarktung regionaler Produkte

Leader sucht bis 5. Dezember innovative Ideen zur Vermarktung regionaler Produkte. (Foto: 123rf/Tyler Olson)
Mit dem Ideenwettbewerb „kost.bares 2016“ werden die innovativsten Ideen zur Vermarktung regionaler Produkte prämiert. Bis 5. Dezember 2016 können kreative Ideen über die LEADER Webseite eingereicht werden. Auf die Sieger warten Förderungen in der Höhe von 30-40% der Projektkosten. Das Weinviertel hat eine große Palette an kaufbaren regionalen Produkten, aber oft stellt sich die Frage „Wo erhalte ich im Einkauf diese Vielfalt – vom täglichen Bedarf bis zum Mitbringsel?“
Als LEADER Region Weinviertel Ost ist uns die Verfügbarkeit von regionalen Produkten ein großes Anliegen, daher startet jetzt im östlichen Weinviertel der Ideenwettbewerb „kost.bares 2016“.

„Gesucht sind kostbare Ideen zur innovativen Vermarktung regionaler Produkte. Mitmachen kann jeder, dem es gemeinsam mit seinen Partnern ein Anliegen ist, weinviertler Produkte in ihrer Vielfalt (von der Landwirtschaft, über das Handwerk bis zum Non-food-Bereich) besser verfügbar zu machen und die jeweiligen Produzenten ins Licht zu rücken. Das ist kein Job für Einzelkämpfer. Gefragt sind kooperative Konzepte, die eine breite Produktpalette umfassen und Rohprodukte nicht ausschließen“ betont Obmann Kurt Jantschitsch.

Auf die Sieger des Ideenwettbewerbes wartet eine Förderung in der Höhe von 30-40% der Gesamtkosten der Projektidee. Einreichungen sind bis 5. Dezember 2016 über die LEADER Webseite www.weinviertelost.at möglich. Anschließend kürt eine Expertenjury die top gereihten Projekte. Das LEADER Team steht jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite, sollten bei der Einreichung noch Fragen zu Projektdetails auftreten.

Im Bereich der gemeinsamen Vermarktung von regionalen Produkten gibt es in Österreich einige innovative Ideen und Beispiele. Gemeinsames Merkmal ist, dass Produkte aus der jeweiligen Region an einem Ort kooperativ vermarktet werden. Somit erspart man sich die Fahrten von einem Bauern zum anderen und auch das Zurücklegen von einigen Kilometern. Ganz wichtig dabei ist die Wertschöpfung in der Region zu steigern.

Ein tolles gastronomisches Beispiel in Bezug auf regionale Produkte ist das Gaumenkino in Graz. Dort wird Mittagessen angeboten, hergestellt aus biologischen und regionalen Produkten. Das Besondere daran, die regionalen Rohprodukte können direkt im Lokal in der „Gemüsewerkstatt“ gekauft werden. http://gaumenkino.at

Im Trend liegen derzeit auch sogenannte Food Coops. Dabei schließen sich mehrere Personen zusammen, um gemeinsam Produkte aus der Region zu beziehen.
Manche Food Coops sind als kleinere Vereine organisiert, andere funktionieren über online Bestellsysteme, wie z.B. Lucia's Laden in Wien. Dort gibt es übrigens auch Produkte aus dem KOST.baren Weinviertel. https://lucias-laden.at.

Eine Kombination an Dienstleistungen bietet „Tante Emma“ im Heutal. Neben einem kleinen Cafe und Gästezimmern, betreut „Tante Emma“ einen Nahversorger-Laden mit regionalen Produkten. Dort gibt es auch Frühstückssackerl gefüllt mit Produkten aus der Region oder Brotbackkurse für Kinder. www.tante-emma-heutal.at
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