10.03.2017, 09:31 Uhr

Erich Fasching: seit 3 Jahren MIMA-Chef

(Foto: MIMA)
Bezirksblatt: Vor drei Jahren wurde das Stadtmarketing Mistelbach gegründet und mit Erich Fasching als Geschäftsführer besetzt. Wir wollen von ihm wissen was sich seither verändert hat?
Erich Fasching: Ich denke, es hat sich viel getan und man sieht unsere Handschrift sehr gut. Uns sag ich deshalb, weil immer viele Menschen an erfolgreichen Projekten mitgewirkt haben. Mir obliegt neben vielen anderen Aufgaben die betriebswirtschaftliche und organisatorische Umsetzung verschiedenster Projektideen. Aber zurückkommend auf Ihre Frage - Man kann sagen, dass die Stadt anders aussehen würde, gäbe es das Stadtmarketing nicht.


Bezirksblatt: Können Sie Beispiele nennen?
Erich Fasching: Es gibt einige sehr plakative Projekte an denen ich das veranschaulichen will. Nehmen Sie z.B. die Tatsache, dass es vor unserem Zutun nicht einmal ein permanentes Adventdorf gab, jetzt gibt es Adventdorf mit Karussell, Pavillon und Eislaufplatz inklusive oder aber auch mit dem Neumarkt, wo mit dem Zeitgeist-Thema Streetfood ganz neue Zielgruppen das Stadtzentrum für sich entdecken. Ebenso denken Sie an das Public Viewing vom letzten Sommer, wo die Spiele viele Interessierte ins Zentrum zum Fußball schauen lockte.

Bezirksblatt: Inwiefern hat das mit Stadtmarketing zu tun?
Erich Fasching: Oh, das hat viel mit Stadtmarketing zu tun, sehr viel sogar. Die Stadtmarke bildet sich aus all dem was da ist. Daher muss man die Gesamtheit der Stadt erfassen und kommunizieren bzw. erlebbar machen. Aber und das ist besonders wichtig: Eine Stadt muss sich wie jede andere Institution, Firma etc. weiterentwickeln und Aktivitäten für neuen Zielgruppen starten damit die nachkommende, junge Generation eine Begeisterung für die eigene Stadt erlebt oder aber auch Menschen aus den umliegenden Regionen gerne zu uns toll finden.

Bezirksblatt: Gelingt dies auch?
Erich Fasching: An dieser Stelle will ich Ihnen ein Beispiel geben. Kürzlich waren wir auf einem Workshop der Leader-Region Weinviertel, wo Menschen aus dem gesamten Weinviertel teilnahmen. Das schönste für mich an diesem Tag war, dass die Menschen dort unsere Stadt in einem Atemzug mit Slogans wie Mistelbach ist viellos.at oder Mistelbach ist vielgenuss.at verbanden. Was gibt es besseres als die Stadt, die im Zentrum des Weinviertels liegt, mit viellos oder vielgenuss assoziieren – nebenbei bemerkt ist dieses Feedback auch ein schönes Kompliment für den Erfolg des eigenen Schaffens (grinst verschmilzt).

Bezirksblatt: Das ist ein schönes Schlusswort – dann weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für das Interview
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