05.10.2016, 10:12 Uhr

Jugendliche Mistelbacher standen vor Schöffengericht

Topanwalt Rudolf Mayer verteidigte den Zweitangeklagten. (Foto: mr)
MISTELBACH/KORNEUBURG (mr). Drei Jugendliche (zur Tatzeit zwischen 15 und 18 Jahre alt) mussten sich vor einem Korneuburger Schöffensenat wegen Geldfälschung, schweren Betrugs, Suchtgiftdelikten und Sachbeschädigung verantworten.

Blüten im Internet bestellt

Im sog. "Darknet" hatten sie zehn gefälschte Banknoten mit einem Nominale von jeweils 50 Euro um den Kaufpreis von 130 Euro bestellt, die ihnen per Post zugesendet wurden und die sie zumindest teilweise in Verkehr setzten.
Als Grund für ihren erhöhten Geldbedarf gaben sie Drogensucht an.

Online-Händler betrogen
Zwei Angeklagte bezogen unter falschen Identitäten von Amazon und dem deutschen Online-Händler Zalando modische Bekleidung im Wert von rund 1.400 Euro. Dem Zweitangeklagten lag zusätzlich zur Last, in der Silvesternacht vier Mistkübel der Stadtgemeinde Mistelbach mit Knallkörpern gesprengt zu haben.
Das jugendliche Trio verantwortete sich weitgehend geständig. Ein Korneuburger Schöffensenat (Vorsitz: Franz Furtner) verhängte Bewährungstrafen zwischen vier und fünf Monaten. Die drei Helden nahmen das Urteil an.
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