02.06.2017, 16:46 Uhr

Straßennamen für Kleinschweinbarth

Reinhard Künzl (Foto: Archiv)
DRASENHOFEN (ks). Für die einen ist es eine sinnvolle – vielleicht sogar lebensrettende Maßnahme. Für andere geht die Welt unter, schließlich hatte man immer schon diese Adresse.
In Drasenhofen und seinen Katastralgemeinden Kleinschweinbarth, Stützenhofen und Steinebrunn denkt man wieder etwas lauter über Straßennamen nach. Denn da, wo die Hausnummer 116 neben der 26 und der 34 steht, wird es für moderne Navigationsgeräte sehr schwer, den Durchblick zu bewahren. Und diese werden auch von Rettungsfahrern und Notärzten benutzt.


Vorreiterrolle

In Kleinschweinbarth ist der Plan bereits am weitesten gediehen. Ob auch die anderen Katastralgemeinden nachziehen, ist noch ungewiss. Bei einer ersten Bürgerinformation war die Reaktion durchwegs positiv. Sogar von jenen, die ihre Hausnummer als Namen tragen, gab es kaum Widerstand. Bürgermeister Reinhard Künzl gibt zu bedenken, dass mit den neuen Adressen auch einiges an Verwaltungsarbeit auf jeden einzelnen Bürger zukommt. Doch ihm ist eine Gesamtlösung wichtig: "Wenn wir das machen, dann gescheit. Dann werden Straßennamen vergeben und auch neu durchnumeriert." Wie die Namen lauten werden, könnte noch ein interessanter Prozess werden: Entscheidet man sich für neue, moderne, aber austauschbare Namen oder wählt man Bezeichnungen mit historischen Wurzeln. Bürgermeister Künzl rechnet hier noch mit einigem Diskussionsbedarf.
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