01.09.2016, 21:47 Uhr

Zielgerade für die Riesenkürbis-Meisterschaft

Die Kürbiszüchter in orange von links: Thomas Puchner, Michael Markl, Friedrich Melka, Franz Mathias. (Foto: privat)

Am 2. Oktober wird in der Garten Tulln wieder Österreichs schwerster Kürbis ermittelt.

Es gilt den Staatsmeister 2015 zu schlagen: Thomas Puchner aus Ernstbrunn im Bezirk Korneuburg holte letztes Jahr mit seinem 526 kg Kürbis den Titel wieder zurück nach Niederösterreich, aber die Konkurrenz aus der Steiermark und dem Burgenland ist auch heuer sehr gewichtig. Den österreichischen Rekord hält nach wie vor Franz Mathias aus dem Bezirk Mistelbach mit 669 kg. Das nervenaufreibende Kürbiswiegen wird von einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein begleitet. Für die Riesenkürbiszüchter beginnt nun die spannende letzte heiße Phase des Wachsens ihrer Kolosse, aber dennoch steht bei ihnen das freundschaftliche Interesse an diesem Hobby im Vordergrund.

Gemeinsame Besichtigungstour

Vier niederösterreichische Züchter besuchten in einem Ausflugstag alle ihre Gärten und tauschten Kürbis Erfahrungen aus, fachsimpelten und vermaßen akribisch die aktuelle Größe der Giganten. Die Beschau fand in folgenden Bezirken statt: bei Michael Markl in Tulln, Friedrich Melka in Wien, Franz Mathias in Mistelbach und Thomas Puchner in Korneuburg. Die Antwort auf die Frage, wie denn nun die Kürbisse so groß werden, ergab die treffende Aussage: "Es ist kompliziert." Wer wird am 2. Oktober den Sieg für Österreich davontragen?
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