06.12.2017, 15:09 Uhr

Zum 69. Mal startete der Nikolo seinen traditionellen Umzug durch Mistelbach

Der Mistelbacher Nikolausumzug – organisiert von den Mistelbacher Pfadfindern – gilt als einer der ältesten in Niederösterreich. In einem langen Zug mit Traktoren und Anhängern kam der Nikolo mit Engerln vom Marienplatz auf den Hauptplatz, las in seinem goldenen Buch und verteilte goldene Nüsse.
Moderator Christoph Gahr war überzeugt, dass Bürgermeister Alfred Pohl auch brav war und dafür eine goldene Nuss bekommt. „Wie man Nüsse knacken muss, muss man auch Probleme knacken“, philosophierte Pater Franz.
Der Heilige Nikolaus wird seit 2011 nicht nur von den Pfadfinder-Krampussen, sondern auch von den Mitgliedern des Krampus Vereins „Locos Diavolos“ mit ihren furchterregenden Masken, begleitet.
Seit der Gründung dieses Krampus Vereins mit den grässlichen, gruseligen Masken sind die Perchten, zum Unterschied von Früher, auch in Mistelbach eingezogen. Obwohl diese Perchten-Krampusse besonders freundlich sind, Hände schütteln und Kinder streicheln, gehen doch mehrere Mütter nicht mehr zum Umzug, um ihren Kindern die unnötige Angst zu ersparen.
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