05.09.2014, 11:17 Uhr

Frühaufsicht in der Volksschule – Auftakt mit Hindernissen

NR Hubert Kuzdas und betroffene Mütter wünschen sich eine rasche Umsetzung.

Gemeinderatsbeschluss nicht umgesetzt

In der Gemeinderats-Sondersitzung am 27. August wurde beschlossen, die Volksschule Gaweinstal ab 1. September 2014 ab 7 Uhr für alle Kinder, die eine Frühaufsicht benötigen, zu öffnen. Dieser Beschluss gilt zunächst für das Wintersemester, wird dann evaluiert und ggfs. angepasst. Aufgrund der Befristung war auch keine Bedarfserhebung vorgesehen.

Eigentlich ein klarer Beschluss, der einfach umzusetzen wäre, denn das Gebäude gehört der Gemeinde und die beiden Schulwarte werden von der Gemeinde bezahlt. Der Bürgermeister muss lediglich dafür sorgen, dass der Beschluss umgesetzt wird.
Weit gefehlt! In Gaweinstal gehen die Uhren anders. Der Gemeinderat kann beschließen, was er will, wenn die Direktorin der Volksschule keine Frühbetreuung will, wird die Umsetzung sehr schwierig.

„In den ersten Schultagen erreichte mich eine Reihe von Beschwerden, die belegen, dass es massiven Widerstand seitens der Schulleitung gegen die Einrichtung einer Frühaufsicht in der Volksschule gibt“, so NR Hubert Kuzdas. Entgegen der Beschlusslage des Gemeinderates wird nun doch eine Bedarfserhebung - überfallsartig – durchgeführt.

„Viele Eltern haben mir persönlich und mittels E-Mail ihre Verwunderung darüber mitgeteilt und auch ich verstehe diese Maßnahme nicht, denn der Schulwart ist ohnehin ab 7:00 Uhr anwesend. Er braucht lediglich die Tür aufzusperren“, fragt sich Hubert Kuzdas über den Sinn dieser Erhebung, es sei denn, der Bürgermeister will auf Druck der Schulleitung die Frühaufsicht bereits nach wenigen Tagen wieder abdrehen.

„Wir stehen auf der Seite der Familien, die einer Beschäftigung nachgehen wollen und werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für gaweinstaler Eltern sicherzustellen“, stellt Hubert Kuzdas abschließend fest.
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