05.10.2014, 16:24 Uhr

Superjob Berufssoldat

WK Obmann Klaus Kaweczka, Bataillonskommandant Hans-Peter Hohlweg, Major Herwig Graf, Lukas Schmid-Kietreiber und LA Kurt Hackl
Mistelbach hat Niederösterreichs größte Kaserne zur Ausbildung für Berufssoldaten

Zu Hunderten strömten Schaulustige und Interessierte am Tag der offenen Tür in die Bolfraskaserne Mistelbach. Nicht nur das köstliche Gratisgulasch aus der Gulaschkanaone – es wurden circa 900 Portionen verteilt – auch die Panzer auf denen die Kinder herum klettern durften, die Rot Kreuz Hundestaffel, eine Gefechtsvorführung, Feuerwehrautos, eine Modenschau und die Salutschüsse der nostalgischen Reitenden Artillerie Division Nr.2 lockten Jung und Alt an.
250 Kadersoldaten und jährlich 500 Rekruten sind auch ein großer Wirtschaftsfaktor für Mistelbach, wie WK Obmann Klaus Kaweczka feststellte. LA Kurt Hackl lobte die exzellente Zusammenarbeit mit der Kaserne und betonte die großen Vorteile für die heimische Wirtschaft.

Der Beruf des Soldaten hat an seiner Attraktivität bis dato nichts verloren. Das beweisen - zur Freude des Bataillonskommandanten Oberstleutnant Hans-Peter Hohlweg - die derzeit 50 jungen angehenden Berufssoldaten im Ausbildungsdienst in der Bolfraskaserne.
In den letzten sechs Jahren haben 47 junge Staatsbürger die Ausbildung zum Unteroffizier in der Bolfraskaserne abgeschlossen. Der Ausbildungsdienst zum Berufssoldaten ist einer Lehrlingsausbildung gleichzusetzen und dauert vier Jahre. Der Ausbildungsdienst kann bereits am ersten Tag des Einrückens eingeschlagen werden mit dem Unterschied dass ein Grundwehrdiener derzeit etwa € 310,- pro Monat, ein Ausbildungsdienstleistender jedoch € 990,- netto pro Monat erhält.
Nach einem geistigen und körperlichen Eignungs-Belastungs-Test und den ersten sechs Monaten bekommt er oder sie, neben kostenloser Verpflegung und Unterbringung in der Kaserne, bereits € 1300,- netto pro Monat. „Der fertig ausgebildete Soldat hat eine fixe Jobgarantie für die nächsten neun Jahre und kann den C-Führerschein absolvieren, wie auch zahlreiche andere kostenlose Kursangebote nutzen“, betonte Major Herwig Graf.
Mehr Infos unter www.bundesheer.at
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