Premiere "Fräulein Müller muss weg" im Stadttheater Mödling

Die Lehrer Gottfried Schmid und Brigitte Schmid bestätigten den Wahrheitsgehalt des Stücks
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Die Premiere von Lutz Hübners Komödie „Frau Müller muss weg“ im Stadttheater Mödling begeisterte vergangenen Dienstag das Publikum. Unter der Inszenierung von Rüdiger Hentzschel brillierte in der Titelrolle Vanessa Payer-Kumar, bekannt von den Festspielen Stockerau, Baden oder auch Reichenau. In diesem Schulstück stehen Turboeltern, Versagensängste und ein Lehrermobbing im Vordergrund. Es offenbart Gründe, weshalb sich Leute in eine bestimmte Richtung verhalten und demonstriert die Risken der Gruppendynamik. Dass es sich hierbei um eine zeitgemäße Thematik handelt davon war das Publikum überzeugt. Der Lehrer Gottfried Schmid aus der Wirtschaftshauptschule Baden erklärte: „Der Grundtenor des Mobbings an Schulen ist richtig, jedoch habe ich noch nie selbst solch einen Fall erlebt.“ Dem gegenüber stand die Aussage von Eveline Steinböck: „Ich war selbst Elternvertreterin. In der Klasse meines Kindes haben die anderen Eltern damals von mir verlangt, die Klassenlehrerin abzusetzen.“ Angetan von der Darstellung und Inszenierung zeigte sich Schauspielerin Angelika Auer: „Dieses Stück könnte in sämtlichen anderen Lebensbereichen spielen und zeigt auch wie manipulierbar die Menschen sind. Sämtliche Darsteller haben dieses Thema hervorragend auf die Bühne gebracht.“
Bei der Premiere anwesend waren unter anderem StR Roswitha Zieger sowie City Management GF Helga Schlechta.

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