Arbeiter vor Gericht, weil er seiner Ehefrau Gewalt zufügte: 12 Monate bedingt

Verhandlung am Landesgericht Wiener Neustadt.
  • Verhandlung am Landesgericht Wiener Neustadt.
  • hochgeladen von Peter Zezula

Vösendorf: Szenen einer sich dem Ende zuneigende Ehe. Die Ehefrau (44) wollte schließlich nicht mehr viel von ihrem Mann wissen, investierte Geld in Schönheits-Operationen und neue Kleider, er verstand die Welt nicht mehr und glaubte, dass sie ihm untreu sei.

Und so landete der Österreicher mit bosnischen Wurzeln vor Gericht. In Wiener Neustadt musste er sich wegen schwerer Körperveletzung und gefährlicher Drohung verantworten - und zeigte sich voll geständig: "Bis 2016 war es ein super Leben. Sie hat alles bekommen, was sie wollte." Dann änderte sich die Beziehung, die Frau zog aus und der Mann begann zu trinken. Im Rausch (1,5 Promille) suchte er am 3. Jänner die Frau auf, trat den Türstock ein und versetzte ihr einen Kopfstoß. Das Opfer: "Ich hatte Todesängste". Schließlich gelang ihr die Flucht.

Das Gericht entschied relativ mild, da sich die beiden jetzt aus dem Weg gehen: 12 Monate bedingt auf drei Jahre. Rechtskräftig. Die einvernehmliche Scheidung soll noch in diesem Monat erfolgen.

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