Neue Pläne
Aus Mödlinger "Leiner-Areal" soll Infrastruktur-Zentrum werden

Marcus Schelivsky, Martin Schuster, Manuel Resetarics, Silvia Drechsler, Herbert Tiefengraber, Ferdinand Rubel, Robert Baumgartner, Rainer Praschak, Ines Baumgartner und Anna Zielonka-Logar (von links) vor dem Leiner-Gebäude in der Gabrieler Straße 13. | Foto: Bernhard Garaus
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  • Marcus Schelivsky, Martin Schuster, Manuel Resetarics, Silvia Drechsler, Herbert Tiefengraber, Ferdinand Rubel, Robert Baumgartner, Rainer Praschak, Ines Baumgartner und Anna Zielonka-Logar (von links) vor dem Leiner-Gebäude in der Gabrieler Straße 13.
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Startschuss: Stadtgemeinde und Partner präsentierten präsentierten Plände für ein multifunktionales Infrastrukturzentrum in der Gabrieler Straße 13.

BEZIRK MÖDLING. Mit dem Gemeinderatsbeschluss am 7.November 2025 stellte die Stadtgemeinde Mödling mit ihren Partnern „Niederösterreichische gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft“ (NBG) und der „BEKA“-Liegenschaftsverwaltung GmbH & Co KG (BEKA) die Weichen für ein neues multifunktionales Infrastrukturzentrum in der Gabrieler Straße 13.

Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Betriebsgebiet in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes - auch als „Leiner-Areal” bekannt - werden einerseits Büro- und Gesundheitseinrichtungen neu errichtet, andererseits im bestehenden, denkmalgeschützten „Leiner-Gebäude” auch Veranstaltungs-, Kultur- und Schulungsräumlichkeiten untergebracht.

Das sogenannte Leiner Areal in der Nähe des Mödlinger Bahnhofs steht seit 2011 unter Denkmalschutz. | Foto: MeinBezirk/Hirss
  • Das sogenannte Leiner Areal in der Nähe des Mödlinger Bahnhofs steht seit 2011 unter Denkmalschutz.
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Bürgermeisterin Silvia Drechsler: „Der Dornröschenschlaf des Areals hat endlich ein Ende! Das Projekt wird das gesamte Viertel aufwerten und auch der Bevölkerung einen echten Mehrwert bringen. Durch die Reduktion der Verbauungsmöglichkeiten entstehen neben Kultureinrichtungen und Gastronomie auch neuer Grünraum, der für alle zugänglich ist.“ Vizebürgermeister Rainer Praschak: „Das Leiner-Areal liegt an einer der wichtigsten Schnittstellen unserer Stadt. Wir setzen auf sanfte Mobilität, kurze Wege und einen starken Bezug zum Bestand. Die Verbindung von Kultur, Arbeit, Gesundheit, Grünraum und Mobilität mitten in der Stadt – das ist die Qualität, die wir für Mödling wollen und brauchen. Ich freue mich auf ein lebendiges Viertel, das Zukunft und Geschichte zusammenbringt.“ Die beiden betonen: „Wir entwickeln dieses Herzstück unserer Stadt nicht gegen die Menschen, sondern mit und für sie.“

"Zukunftsfitte Verwertung"

NBG-Obmann Martin Schuster: „Nach intensiven Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Mödling konnten wir uns auf eine zukunftsfitte Verwertung zum gegenseitigen Nutzen des Betriebsgebiets einigen.“ Die NBG wird in der Gabrieler Straße 13 ihren neuen Firmensitz begründen, ebenso der Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Umweltschutz im Bezirk Mödling (GVA), und es wird ein Gesundheitszentrum mit dem Potenzial für ein Primärversorgungszentrum entstehen.

„Insgesamt rechnen wir mit rund 400 neuen, attraktiven Arbeitsplätzen”, freut sich Schuster in Hinblick auf die Entwicklung des Standorts. Für BEKA-Geschäftsführer Herbert Tiefengraber und Projektentwickler Robert Baumgartner erfüllen sich langgehegte Vorstellungen zur Nutzung des denkmalgeschützten „Leiner-Gebäudes”: „Wir wollen hier neben attraktiven Büroräumlichkeiten eine vielseitige Veranstaltungs-, Kultur-, und Schulungseinrichtung etablieren, die der gesamten Region neue Impulse geben wird.”

Nachhaltigkeit und sanfte Mobilität

Martin Schuster betont: „Das Betriebsgebiet weist ideale Voraussetzungen für eine optimale Nutzung bei gleichzeitiger, nachhaltiger Bauweise, ökologischer Grünflächengestaltung sowie sanfter Mobilität auf.“ Außerdem verweist er auf die günstige Verkehrslage des Projekts - in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Darüber hinaus werden neben einer großzügigen Tiefgarage ausreichend Radabstellplätze am Gelände Platz finden. Die Bauzeit soll circa drei Jahre betragen.

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