Dauerstress für gelbe Engel in Niederösterreich

Pannengrund Nummer 1 waren die Batterien: Der Großteil der Einsätze entfiel auf Fahrzeuge, die nicht mehr gestartet werden konnten
  • Pannengrund Nummer 1 waren die Batterien: Der Großteil der Einsätze entfiel auf Fahrzeuge, die nicht mehr gestartet werden konnten
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Roland Weber

Schneefälle, Sturm und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sorgten dafür, dass die Pannen- und Abschleppfahrer des ÖAMTC im Jänner alle Hände voll zu tun hatten.

"Die extreme Witterung führte dazu, dass sich unsere Einsatzzahlen niederösterreichweit im Vergleich zum Jänner 2016 um 16 Prozent erhöht haben", erklärt Richard Legath, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Brunn/Gebirge. "Rund 16.200 Einsätze im Jänner bedeuten, dass die Gelben Engel im Schnitt fast 520 Mal pro Tag ausrücken mussten. Der absolut einsatzstärkste Tag war der 11. Jänner 2017 mit insgesamt 1.510 Einsätzen. "

Hinzu kommen knapp 2.600 Einsatzfahrten des Abschleppdienstes, der dann ausrückte, wenn aufgrund einer schwerwiegenden Panne ein Transport in die nächste Werkstätte notwendig war oder das Fahrzeug wegen eines Unfalls abgeschleppt werden musste.

Battterien streikten

Der Großteil der Einsätze entfiel auf Fahrzeuge, die nicht mehr gestartet werden konnten, weil die Batterie die Eiseskälte nicht verkraftet hat. Danach folgen Pannengründe wie Probleme mit dem Motor bzw. dem Motormanagement, Schwierigkeiten mit dem Starter oder der Lichtmaschine oder Probleme mit der Kraftstoffanlage. Das massive Einsatzplus gegenüber Jänner 2016 war – mit unterschiedlicher Ausprägung – in allen Bundesländern zu beobachten.

Österreichweit rückten die ÖAMTC-Pannenfahrer insgesamt 100.900 Mal und die Abschleppfahrer 23.000 Mal aus, um Nothilfe auf der Straße zu leisten. Das sind um 30 Prozent mehr Einsätze, als im Jänner des Vorjahres.
Um allen Autofahrern ihre Mobilität möglichst rasch wiederzugeben, verstärkt der ÖAMTC bereits zu Winterbeginn die Mannschaften. Wenn es die Situation erfordert, wird noch weiter aufgestockt, sodass es trotz extremer Witterung nur selten zu längeren Wartezeiten kommt.

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