Die Dachziegel liefern Energie

EDS-Chef und Hausherr Christian Bauer präsentierten mit Dachdeckermeister Franz Rehberger Stadtchef Hans Stefan Hintner vor Ort die neue Photovoltaik-Lösung.
  • EDS-Chef und Hausherr Christian Bauer präsentierten mit Dachdeckermeister Franz Rehberger Stadtchef Hans Stefan Hintner vor Ort die neue Photovoltaik-Lösung.
  • Foto: Boeger
  • hochgeladen von Rainer Hirss

BEZIRK MÖDLING. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sind keine Seltenheit mehr, finden sich meist aber auf entsprechend geeigneten Neubauten oder in Form von optisch wenig ansprechenden aufgeständerten Plattensystemen. Dass die Energiegewinnung auch auf den Dächern historischer Gebäude möglich ist, zeigt ein Projekt mit ziegelintegrierten PV-Elementen in der Mödlinger Goethegasse 22. Historische Bausubstanz zu erhalten und die Gebäude mit modernen Technologien zur Energieversorgung auszustatten, kann so auch in Schutzzonen perfekt umgesetzt werden.

Pilotprojekt
Als Pilotprojekt wurde - nach entsprechender Entscheidung des Bauamtes Mödling und unter Einbindung des Ortsbildbeirates samt Gutachten - das erste Photovoltaikprojekt auf Basis eines Tonziegels umgesetzt. Ein historisches Jungendstilgebäude aus dem Jahr 1892, in einem Villenviertel und in einer Ensembleschutzzone, in der Goethegasse 22, wurde mit dem EDS Energie-Dach-System saniert. Im Zuge einer Projektbesichtigung verschaffte sich Herr Bürgermeister Hans Stefan Hintner persönlich einen Eindruck über das Sanierungsprojekt: „Wir treten beim Thema 'Erneuerbare Energien' allen Möglichkeiten und neuen Technologien offen gegenüber. So ist es uns auch in diesem Fall gelungen, neue Einsatzmöglichkeiten – insbesondere in den für uns so wichtigen Schutzzonen – zu finden und damit einen wesentlichen Schritt für ein „Grünes Mödling“ zu tun."

Die Mödlinger Behörden erwiesen sich in Sachen Dachziegel-Innovation übrigens als flexibler als jene im benachbarten Baden: Dort wurde einem ähnlichen Projekt die Genehmigung verweigert, da das betreffende Gebäude an der Ecke einen leichten Knick aufweist, der mit dem Photovoltaikdach eine andere Betonung erhalten würde. Der Hausbesitzer plant nun, gerichtlich gegen den Bescheid der Baubehörde zu berufen.

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