Jungsteinzeitliches Naturdenkmal in Mödling

Als Dankeschön für die aufopfernde Pflege der Pflanze seit rund vier Jahren überreichten STR Leopold Lindebner und Gudrun Foelsche (r.) Karin Jalits ein Eichkogel-Buch. Aufgeschlagen ist auf unserem Bild natürlich die entsprechende Seite mit dem blühenden Hornköpfchen!
  • Als Dankeschön für die aufopfernde Pflege der Pflanze seit rund vier Jahren überreichten STR Leopold Lindebner und Gudrun Foelsche (r.) Karin Jalits ein Eichkogel-Buch. Aufgeschlagen ist auf unserem Bild natürlich die entsprechende Seite mit dem blühenden Hornköpfchen!
  • Foto: Foto: Boeger
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Dankeschön der Stadt für Pflege des „Hornköpfchens“!

Ein herzliches Dankeschön für die Pflege des Mödlinger Naturdenkmals und Naturjuwels „Geradfrucht Hornköpfchen“ sagten Mödlings Forst-Stadtrat DI Dr. Leopold Lindebner und Mag. Gudrund Foelsche vom Eichkogelkreis am 17. April Karin Jalits vom BPI Mödling. Dank der aufopfernden und guten Pflege von Frau Jalits, tatkräftig unterstützt von der Mödlinger Stadtgärtnerei unter Führung von Norbert Rauch, hat das Hornköpfchen auch heuer genügend Lebensraum gefunden um seine seltene und zarte Pracht entfalten zu können.
„Der Boden muss von Hand aufbereitet werden und Grasbüschel und Moose vorsichtig entfernt werden um der Pflanze genügend Luft und Boden zum Atmen und Wachsen geben zu können“, freute sich Karin Jalits über das gute Gedeihen ihrer Schützlinge. Das Hahnenfußgewächs blüht im zeitigen Vorfrühling, bringt innerhalb weniger Wochen seine charakteristischen, gehörnten Früchtchen zur Reife und stirbt dann ab.

Naturdenkmal „Geradfrucht-Hornköpfchen“
An der Straßenböschung am nördlichen Fuß des Eichkogels unweit des BPI Mödling wächst das Geradfrucht-Hornköpfchen (Ceratocephala orthoceras). Dieses winzige einjährige Pflänzchen, ein turanisch-orientalisches Florenelement der westasiatischen Steppen, hat hier in Mödling einen der beiden letzten Fundpunkte in Österreich und beinahe in ganz Mitteleuropa.
Der einzige andere österreichische Fundort des vom Aussterben bedrohten Winzlings liegt auf einer Straßenböschung bei Jois im Nord-Burgenland, die leider vor einigen Jahren widerrechtlich verändert wurde, was den Hornköpfchen-Standort beinahe zerstört hätte. Noch vor etlichen Jahren hat das Hornköpfchen auf seinem winzigen Wuchsort in Mödling reichlich geblüht. In der letzten Zeit ist der Bestand leider zurückgegangen, heuer scheint es sich zum Glück - dank der engagierten Unterstützung von Karin Jalits und dem Einsatz der Mödlinger Stadtgärtnerei - wieder erholt zu haben. Vermutlich wird das Hornköpfchen aber auch weiterhin nur mit naturschützerischer Nachhilfe überleben können.

Bild 1: Auf einer ehemaligen Laufbahn wird eines der letzten Habitate des jungsteinzeitlichen Naturdenkmals Hornköpfchen von Hand gepflegt. v.l.: Gudrun Foelsche, Karin Jalits, Norbert Rauch, Leopold Lindebner, Ulla Freilinger und Jürgen Sauerzopf.

Bild 2: Als Dankeschön für die aufopfernde Pflege der Pflanze seit rund vier Jahren überreichten STR Leopold Lindebner und Gudrun Foelsche (r.) Karin Jalits ein Eichkogel-Buch. Aufgeschlagen ist auf unserem Bild natürlich die entsprechende Seite mit dem blühenden Hornköpfchen!

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