Legenden erzählen
Walter Röhrl und Rudi Stohl begeisterten in Brunn

Helmut Deimel, Walter Röhrl, Rudi Stohl mit ÖMVC-Präsident Robert Krickl.
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  • Helmut Deimel, Walter Röhrl, Rudi Stohl mit ÖMVC-Präsident Robert Krickl.
  • hochgeladen von Rainer Hirss

BEZIRK MÖDLING. Nicht nur den Motorsport-Fans sind Walter Röhrl und Rudi Stohl ein Begriff: Rallye-Weltstar, zweifacher Weltmeister und Motor-Genie aus Bayern der eine, Wiener Rallye-Legende, Vizeweltmeister 1986 und motorisierter Abenteuerer und Weltenbummler der andere. Gestern trafen die beiden in Brunn am Gebirge aufeinander und begeisterten gemeinsam mit dem Perchtoldsdorfer Motorfilmer Helmut Deimel (der beide in ihren Glanzzeiten filmisch begleitet hatte) und das Publikum im restlos ausverkauften Bruno mit unzähligen Anektdoten und Geschichten, untermalt von den Deimels Originalaufnahmen.

Goldene Zeit des Rallye-Sports

Der Brunner Oldtimerclub ÖMVC hatte unter dem Motto "Legenden erzählen Geschichten" zu diesem speziellen Abend geladen und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Röhrl nahm das Publikum mit auf einen Streifzug durch seine lange Karriere, von den Anfängen ("Mir hat nie jemand gesagt, wie Autofahren geht, ich komme eigentlich vom Skifahren") über die großen Rallye-Erfolge (WM-Titel 1980 und 1982) bis hin zu seiner Zeit als Tester und Markenbotschafter für Porsche. Die Lacher auf seiner Seite hatte auch Rudi Stohl, der erzählte, wie es desöfteren gelang, die großen Werkteams zu ärgern, auch wenn er als "Privatfahrer" noch ganz andere Abenteuer erleben konnte:
"Einmal hatte ich Probleme mit der Aufhängung, ein Rad hing in der Luft. Da habe ich zwei Einheimische gebeten, sich bis zur nächsten Servicestation auf den Kofferraumdeckel zu setzen. Als ich dort aussteige um mich bei Ihnen zu bedanken, seh ich: Es war nur mehr einer da!".

Was beide eint, ist aber nicht nur der Humor und die Begeisterung für den Motorsport sondern auch die Bereitschaft zu vollem Einsatz in ihrem Metier. Bei Röhrl kommt da auch noch eine große Portion Kompromisslosigkeit hinzu, wie er an zahlreichen Episoden vorführt, von denen er den Bogen zur Jetztzeit spannt, in der er sich ebensowenig verbiegt wie damals, etwa "wenn Porsche von mir will, dass ich sage, dass ein Elektroauto ein gutes Auto ist".

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