Perchtoldsdorfer Heide
Weniger Silvestermüll - Heide spürbar entlastet

Die zurückgelassenen Müllmengen und Feuerwerksreste auf der Perchtoldsdorfer Heide sind zwar seit Jahren rückläufig - dennoch rücken alljährlich engagierte Freiwillige aus, die sich um die "Verlassenschaften" anderer kümmern.
  • Die zurückgelassenen Müllmengen und Feuerwerksreste auf der Perchtoldsdorfer Heide sind zwar seit Jahren rückläufig - dennoch rücken alljährlich engagierte Freiwillige aus, die sich um die "Verlassenschaften" anderer kümmern.
  • Foto: Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide
  • hochgeladen von Herwig Heider

Das Jahr 2020 hat für das EU-Natura-2000-Schutzgebiet Perchtoldsdorfer Heide gut begonnen. Auch heuer setzte sich der positive zu weniger Silvestermüll dank der Umsicht und Rücksichtnahme der Feiernden fort.

Die Aufräumarbeiten konnten bereits am Vormittag des 1. Jänner durch ein Team des Vereins der Freunde der Perchtoldsdorfer Heide und Mitarbeitern des Wirtschaftshofs beendet werden. Das Müllaufkommen war auf die Große Heide beschränkt. „Keine Flaschen waren zerschlagen und keine Infrastruktur wie Mistkübel oder Gassisackspender sinnlos zerstört. Brandflecken im Trockenrasen waren wie in den letzten Jahren zum Glück auf wenige Ausnahmen beschränkt“, so Vereinsobfrau Irene Drozdowski. Durch die intensiven Kommunikationsarbeit der Marktgemeinde Perchtoldsdorf und des Vereins Freunde der Perchtoldsdorfer Heide, sowie das steigende Verständnis der Bevölkerung für Umweltbelange, hat sich die Müllmenge seit 2007 auf weniger als ein Sechstel reduziert. „Die besonders schädlichen Kracher sind zwar allgemein immer noch sehr sehr beliebt, doch kaum mehr auf der Heide zu finden. Das ist ein großer Erfolg und zeigt, wie erfolgreich Aufklärungsarbeit ist“, so Drozdowski.

Auch Bürgermeister Martin Schuster freut sich: „Wir danken allen Silvester-Feiernden, die auf die Heide, den Hochberg und ihre seltenen Tiere und Pflanzen Rücksicht nehmen, das Feuerwerksverbot beachten, ihren Müll wieder mitnehmen und einfach das Feuerwerk über Wien beobachten.“

Feuerwerksreste - von fest bis gasförmig - sind eine Bedrohung für Heide und Hochberg, da sie doch Mengen an Salpeter, Schwefel und giftigen Schwermetallen enthalten, die den Boden und die besonderen Pflanzen und Tiere der Heide extrem belasten. Vor allem für die jungen Heidebesucher, aber auch für die Schafe, Hunde und Wildtiere wie die Ziesel sind die giftigen Feuerwerksreste eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Zum heurigen Silvester galt auch erstmals ein flächendeckendes Feuerwerksverbot im gesamten Gemeindegebiet

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