NEOS Perchtoldsdorf will Gesamtkonzept
Fehlende Innovation im Wohnbau mit Steuergeld finanziert

Gemeinderat Günther Jörg vor dem alten Bahnhof. Hier soll bald gebaut werden.
  • Gemeinderat Günther Jörg vor dem alten Bahnhof. Hier soll bald gebaut werden.
  • hochgeladen von Hirschmann Jürgen

Ein Gesamtkonzept fordert NEOS-Gemeinderat Günther Jörg für den Wohnbau in Perchtoldsdorf. „Die ÖVP hat das Pferd leider von hinten aufgesattelt. Vertraglich hat sie sich schon auf eine größtmögliche Anzahl von Wohnungen festgelegt, ohne den eigentlichen Bedarf zu kennen.“ Kritik übt Jörg insbesondere an den falschen Vorstellungen, die von der Volkspartei geweckt werden: „Hier ist immer wieder von betreuten Wohnungen die Rede. Da gibt es aber keinen roten Knopf, den man drücken kann und der diensthabende Arzt spaziert zur Visite herein. Geplant ist lediglich ein wöchentlich kurzes Anklopfen durch eine Heimhilfe und monatlich einer allgemeinen Sprechstunde einer diplomierten Pflegefachkraft.“

Der Gemeinderat der NEOS hätte sich hier mehr Innovation gewünscht: „Es liegen viele verschiedene Wohnkonzepte am Tisch, die man nur lesen muss. Aus meiner Sicht ist die Behindertengerechtigkeit ein wichtiges Kriterium, vor allem für gehbehinderte Menschen braucht es mehr Anstrengungen. Ich kann mir aber auch Wohnkonzepte vorstellen, die einen Mix aus Jungfamilien, jungen und betagteren Menschen vorsehen.“ Verwundert zeigt sich Jörg über Finanzen: „Die Gemeinde stellt der Wohnbaugesellschaft ein um 864.000 Euro angekauftes Grundstück praktisch kostenfrei zur Verfügung – da frage ich mich schon, ob man aus dem fatalen Rechnungshofbericht, der der Gemeinde Steuergeldverschwendung attestiert, etwas gelernt hat.“

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