Perchtoldsdorf: Kritischer RH-Bericht

BEZIRK MÖDLING. Im Jahr 2017 stattete der Rechnungshof der Marktgemeinde Perchtoldsdorf einen Besuch ab, der nun veröffentlichte Bericht fällt kritisch aus. So kritisieren die Prüfer etwa das hohe Gehalt einiger Beamter in der Verwaltung, die unwirtschaftliche Vermietung bzw. Veräußerung von Wohnungen und Objekten oder auch zu hohe Ausgaben, etwa für die Sommerspiele.
Die Opposition zeigt sich "schockiert, aber nicht überrascht", wie etwa Neos-Gemeinderat Günther Jörg, der von "den Folgen der Misswirtschaft der ÖVP-Mehrheit" spricht, und den Rücktritt von Bürgermeister Martin Schuster fordert. Auch die Perchtoldsdorfer Grünen teilen "in so gut wie allen Punkten Kritik und Empfehlung des Rechnungshofes" und pochen auf Umsetzung der Empfehlungen. GR Christian Apl: "Die 58 Schlussempfehlungen sehen wir als To-do-Liste, wo eine gründliche Auseinandersetzung und Abarbeitung stattfinden muss."
Bürgermeister Martin Schuster betont, dass man die Empfehlungen des Rechnungshofs sehr ernst nimmt und auch Punkt für Punkt abarbeiten wird, und ergänzt: "Von den 58 Empfehlungen wurde die Hälfte schon während der laufenden Prüfung durch den Rechnungshof abgearbeitet."

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