Judo U18 WM: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

U18 WM, Miami (USA). Im Kampf um Platz drei setzte sich Marko Bubanja (Vienna Samurai) klar mit Ippon gegen Idan Vardi aus Israel durch.
  • U18 WM, Miami (USA). Im Kampf um Platz drei setzte sich Marko Bubanja (Vienna Samurai) klar mit Ippon gegen Idan Vardi aus Israel durch.
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  • hochgeladen von Herwig Heider

Die U18 WM in Miami ist für die fünf österreichischen Starter mit einem lachenden und einem weinenden Auge ausgegangen.

Das lachende Auge: Marko Bubanja (Vienna Samurai) holt in der Gew.Kl. -81 kg mit fünf Siegen Bronze! Im Kampf um Platz drei setzte er sich klar mit Ippon gegen Idan Vardi aus Israel durch. Auch die Vorrundenkämpfe gegen Ivan Djukanovic (SRB), Andrzej Prociuk (AUS), Jonathan Espadas (MEX) und gegen Martin Matijass (GER) entschied er klar für sich, was ihm auch den Sieg im Pool A brachte. Nur gegen den letztlich zweitplatzierten Holländer Frank De Wit musste er sich im Semifinale geschlagen geben.

Auch die anderen vier österreichischen Starter haben sehr gute Leistungen abgeliefert und sind alle erst - und das ist das weinede Auge - beim Einzug ins Achtelfinale gescheitert.
Volksbank Galaxy Tiger Christopher Wagner, der sich bei den Europacups in Teplice und Berlin heuer Siege -66 kg holte, startete grandios mit einem Tai Otoshi Ippon nach etwas mehr als einer Minute gegen den Südafrikaner Riaan Matthee. Auch in der zweiten Begegnung – gegen Caleb Wesley (USA) - hatte er keine Probleme. Erst im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale musste er sich Asienmeister Didar Khamzar (KAZ) geschlagen geben. Trotzdem tolle Leistung und Wagner kann mit seinen erst 16 Jahren bei der nächsten U18 WM in zwei Jahren wieder mit dabei sein.

Volksbank Galaxy Tiger Maximilian “Mad Max” Schneider entschied in der Gewichtsklasse -81 kg seinen ersten Kampf gegen den Monegassen Nicolas Grinda klar für sich: Ippon nach etwas mehr als einer Minute. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale traf er auf Dominik Druzeta (CRO), den er bei der EM in Tallinn problemlos besiegte. Während des Kampfes platzte eine Fleichwunde am Knie von Schneider auf. Mit dieser Einschränkung musste er sich dem Kroaten letztlich mit Wazaari geschlagen geben. Gleich im Anschluss an diesen Kampf bracht Trainer Thomas Haasmann Schneider ins University of Miami Hospital, um die aufgeplatzte Wunde nähen zu lassen.

Michaela Polleres (JC Wimpassing) scheitert in der Gew.Kl. -63 kg nach einem Freilos und einem Sieg im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale ganz knapp an der Französin Olarte und er Grazer Lorenz Wildner (-55 kg) musste sich auch nach zwei Siegen vor dem Achtelfinale geschlagen geben.

Autor:

Herwig Heider aus Mödling

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