Sport in Mödling
Markus Fuchs mit Quantensprung zum Staatsmeistertitel

Markus Fuchs sprintet in 6,65 Sekunden zum Staatsmeistertitel, zum niederösterreichischen Rekord und zum 4. Platz in der ewigen österreichischen Bestenliste
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  • Markus Fuchs sprintet in 6,65 Sekunden zum Staatsmeistertitel, zum niederösterreichischen Rekord und zum 4. Platz in der ewigen österreichischen Bestenliste
  • Foto: © ÖLV/Katzenbeisser
  • hochgeladen von Raphael Asamer

(Wien, 16./17.02.2019) Drei komplette Medaillensätze brachte das Team des ULC Riverside Mödling von den diesjährigen nationalen Titelkämpfen der Allgemeinen und U18-Klasse mit nach Mödling. Ein perfektes Wochenende und somit auch eine mehr als gelungene Generalprobe für die in zwei Wochen stattfindenden Hallen-Europameisterschaften im schottischen Glasgow hatte ULC-Ausnahmeathlet Markus Fuchs. Sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter lautete die Frage nicht, ob der Perchtoldsdorfer seine Titel aus dem Vorjahr verteidigen wird, sondern mit welcher Zeit er gewinnen wird. Zu stark präsentierte er sich im Laufe dieser Saison bereits, als dass ihm die Konkurrenz wirklich gefährlich werden konnte.
Über 60 Meter hielt er sein „Versprchen“ von den Landesmeisterschaften diese Saison noch die 6,70-Sekunde-Marke zu knacken. Bereits im Vorlauf egalisierte er mit dieser Zeit seine persönliche Bestleistung. Im Finale legte er nochmals zu und sprintete zu fantastischen 6,65 Sekunden, eine Zeit, die seit mehr als zehn Jahren kein Österreich mehr gelaufen war. Es gibt noch weitere interessante Statistiken zu Fuchs Bestleistungslauf: Platz vier in der ewigen österreichischen Bestenliste, neuer niederösterreichischer Rekord und neuer Vereinsrekord. Zu dem liegt der 23-Jährige nun auch auf Platz 16 der europäischen Jahresbestenliste.

Doppelt hälter besser – Versuch bleibt auch über die 200 Meter unantastbar

Nur wenige Stunden später trat der neue und alte Staatsmeister über 60 Meter auch noch über die 200 Meter lange Hallen-Stadionrunde an. Obwohl er noch kein Rennen über diese Distanz im Laufe dieser Saison absolviert hat, war Fuchs erneut zu favorisieren. Gleich im ersten drei Zeitläufe hatte er nach nur 50 Metern die Kurvenvorgabe auf den Führenden der Jahresbestenliste wettgemacht. Von da war es der erwartete Sololauf zu Titel Nummer zwei an diesem Wochenende. In 21,45 Sekunden markierte der Heeressportler zudem auch einen persönliche Hallenbestleistung.

Sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter war Andreas Meyer im Pech. In beiden Bewerben lief der Mödlinger zu Saisonbestleistung, schrammte jedoch als Vierter gleich zweimal knapp an Edelmetall vorbei.

ULC-Sprungabteilung schrammt an Titeln vorbei

Die jungen, wilden Springer des ULC Riverside Mödling sorgten auch bei den Erwachsenen für mächtig Furore. Den Auftakt machte U20-Athlet Ben Henkes, der erst vor wenigen Wochen neuen niederösterreichischen U20-Rekord gesprungen war. In einem spannenden und hochkarätigen Zweikampf duellierte sich der Schüler des SRG Maria Enzersdorf bis zur letzten Höhe mit seinem Trainingskollegen, dem Schwechater Andrea Steinmetz. Beide Athleten werden von Ex-Hochsprungweltmeisterin Inga Babakova trainiert. Bis inklusive 2,09 Meter meisterten beide alle Höhen, Henkes benötigte jedoch in Summe den einen oder anderen Versuch mehr. Am Ende scheiterten beide an 2,12 Meter – für Henkes blieb mit egalisierte Bestleistung nach Silber im Freien erneut Silber übrig.
Im Weitsprung durfte man auf eine erneute Flugshow durch Samuel Szihn hoffen. Mit 7,26 Metern war der Liesinger der Führende der Jahresbestenliste. Nach einem ersten ungültigen Versuch folgten solide 6,91 Meter in Runde zwei sowie die zwischenzeitliche Führung. Diese musste er in Runde drei wieder abgeben – bei Szihn folgten erneut zwei ungültige Versuche. Danach musste der 18-Jährige seinen Wettkampf vorzeitig beenden, da er in seinem Sprungbein Schmerzen verspürte. Seine Weite aus dem zweiten Versuch sollte aber trotzdem zum Gewinn der Bronzemedaille reichen.

Pauline Leger als Zugpferd der U18-Mannschaft

Eine Medaillenbank bei nationalen Titelkämpfen ist Pauline Leger. Die 16-jährige Brunnerin führte eine junge U18-Mannschaft an. Sie selbst hatte bei drei der vier gewonnenen Medaillen ihre Finger im Spiel. Zuerst holte sie in ihrer Spezialdisziplin mit guten 1,64 Metern die Bronzemedaille. Auf Gold fehlten nur drei Zentimeter. Am zweiten Meisterschaftstag legte sie über 60 Meter Hürden nach. Bereits im Vorlauf kam sie bis auf wenige Hundertstelsekunden an ihre Bestleistung heran und qualifizierte sich souverän für das Finale der besten Acht. In diesem klappte es endlich mit der erhofften 8er-Zeit. In 8,98 Sekunden gab es Bronzemedaille Nummer zwei. Zum Abschluss des Wochenendes gab es mit der Mixed-Staffel eine Goldmedaille als Draufgabe. Zusammen mit ihren Vereinskollegen Markus Grau, Tobias Lugstein und U16-Athletin Muriel Wohlrab lief das Quartett in 1:38,08 Minuten zudem neuen Vereinsrekord.
Silber gab es darüber hinaus auch für Amelie Brunner im 400 Meter Bewerb der weiblichen U18 und für die Männer-Staffel über 4x200 Meter.

Detailbericht des ULC Riverside Mödling: Staatsmeisterschaften Halle 2019 (Allgemeine Klasse)Österreichische Meisterschaften Halle 2019 (U18)

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