Arbeiterkammer Mödling
Schon 5.000 Beratungen 2019

Gerhard Svatora von der Bezirksstelle Mödling (links) und AK NÖ-Vizepräsident Horst Pammer präsentierten die Halbjahresbilanz der Arbeiterkammer für den Bezirk Mödling.
  • Gerhard Svatora von der Bezirksstelle Mödling (links) und AK NÖ-Vizepräsident Horst Pammer präsentierten die Halbjahresbilanz der Arbeiterkammer für den Bezirk Mödling.
  • Foto: AK NÖ/Panzenböck
  • hochgeladen von Rainer Hirss

Die Arbeiterkammer Mödling präsentierte ihre Halbjahresbilanz: Über 2,2 Mio. Euro wurden für die Mitglieder eingebracht.

BEZIRK MÖDLING. Insgesamt hat die Bezirksstelle im 1. Halbjahr mehr als 2,2 Mio. Euro für ArbeitnehmerInnen der Region erreicht, sagt der stellvertretende Bezirksstellenleiter Gerhard Svatora bei der Präsentation der Halbjahresbilanz 2019. „Dazu zählen sowohl die Steuersparwochen als auch der Konsumentenschutz. Den größten Teil macht unsere Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz oder in sozialrechtlichen Fragen aus.“ Insgesamt haben sich 4.989 Ratsuchende an die Bezirksstelle gewandt. „Das zeigt, wie wichtig wir als Anlaufstelle in allen Lebenslagen sind“, sagt Svatora und zieht Bilanz über die Vielzahl von Veranstaltungen, die von AK-ExpertInnen im Bezirk durchgeführt werden:

„Allein bei den Steuersparwochen konnten wir bei 827 Terminen insgesamt 915 ArbeitnehmerInnenveranlagungen für unsere Mitglieder durchführen und für sie so 700.157 Euro vom Finanzamt zurückholen“.

Mitarbeiterin falsch eingestuft

Ein Fall in dem die AK für eines ihrer Mitglieder aktiv wurde, war jener einer Außendienstmitarbeiterin im Bezirk Mödling: Ein Handelsunternehmen löste noch während der Probezeit das Dienstverhältnis der erst kurz zuvor eingestellten Mitarbeiterin auf. Zwar gab es keinen Dienstvertrag, mündlich wurde aber ein Netto-Gehalt vereinbart. Die Endabrechnung ließ die Frau schließlich von der AK in Mödling kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass die Angestellte falsch eingestuft war. „Zum einen war sie als Gebietsleiterin im Außendienst eingesetzt, zusätzlich wurden auch ihre Vordienstzeiten nicht berücksichtigt“, sagt der stellvertretende Bezirksstellenleiter Gerhard Svatora. Beide Umstände hätten eine weitaus höhere Gehaltseinstufung gerechtfertigt, als auf der Endabrechnung ausgewiesen war. Deshalb intervenierte die Arbeiterkammer erfolgreich und das Unternehmen zahlte der gekündigten Mitarbeiterin 955 Euro brutto an offenen Gehaltsansprüchen nach.

Dienstvertrag prüfen lassen

„Falsche Gehaltseinstufungen kommen recht häufig vor. Wird ein Dienstvertrag oder ein Dienstzettel vorgelegt, ist es immer ratsam, sich den Inhalt von uns prüfen zu lassen, ehe man ihn unterschreibt“, sagt Svatora, der darauf verweist, dass ein Arbeitgeber neue Beschäftigte keinesfalls dazu zwingen kann, einen derartigen Vertrag an Ort und Stelle sofort zu unterschreiben. Liegt, wie im gegebenen Fall, keiner vor, kann die Richtigkeit der Einstufung auch über die Gehaltsabrechnung nachgeprüft werden, aufgrund von Verfallsfristen am besten mit einem der ersten Lohnzettel.

Autor:

Rainer Hirss aus Mödling

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