19.06.2018, 15:09 Uhr

Ablaufdatum im "Forscherfokus"

Auf der Bühne des Projekt-Abschlussevents „Forschung - Jugend - Zukunft“: Initiatorin Doris Fischer See (Mitte) mit Bildungsminister Heinz Faßmann und Bürgermeister Martin Schuster (v. l.) (Foto: MG Perchtoldsdorf, Ing. Walter Paminger)
Perchtoldsdorf: Marktplatz | Unter dem Titel „Forschung – Jugend – Zukunft“ starteten erstmals die Perchtoldsdorfer Kindergärten und  Schulen ein gemeinsames naturwissenschaftliches Forschungsprojekt, das bundesweiten Vorbildcharakter für die Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen hat.

Mehr als 700 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 16 Jahren beschäftigten sich klassen- und schulübergreifend mit den Themen Müllverwertung, Müllvermeidung und Mülltrennung. Einen Schwerpunkt bildete der Mythos vom Ablaufdatum bei Lebensmitteln, wie in Küchenexperimenten herausgearbeitet werden konnte. Damit Speisereste generell besser verwertet werden, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler außerdem ein Heft mit zahlreichen Rezepten aus. Die Aktion in Perchtoldsdorf wurde so zu einem österreichweiten Vorzeigeprojekt.

Bildungsminister Heinz Faßmann anlässlich der Abschlussveranstaltung am 15. Juni 2018 vor dem Perchtoldsdorfer Rathaus: „Ich unterstütze das Projekt sehr und finde es auch sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler selbst dahinterkommen, wie wichtig das ist und wie man Müll vermeidet und trennt".

„Schul- und Kindergartenkinder sollen frühzeitig Neugier und Interesse für Forschungsarbeit entwickeln. Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt, Gedanken zur Müllvermeidung werden dabei gefördert und Folgen von Müllverschmutzung durchdacht“, meint Doris Fischer-See, die das Projekt gemeinsam mit den Leitern der beteiligten Bildungseinrichtungen umgesetzt hat.
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