30.03.2017, 15:24 Uhr

Lenker hatte illegale Medikamente an Bord

Der slowakische Staatsbürger hatte rund 8000 Tabletten und 200 Ampullen bei sich. (Foto: LPD NÖ)
BEZIRK MÖDLING. Ein Traffic Manager zeigte der Autobahnpolizeiinspektion Alland am 28. März 2017, gegen 02.35 Uhr, an, dass auf dem Pannenstreifen der A 21, Fahrtrichtung Linz, im Gemeindegebiet von Perchtoldsdorf, ein Pkw mit slowakischem Kennzeichen abgestellt ist, da diesem der Treibstoff ausgegangen sei.
Der Fahrzeuglenker, ein 35-jähriger Mann aus der Slowakei, klagte über Schmerzen in der Schulter und machte einen verwirrten Eindruck. Er wurde vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Baden gebracht und dort ambulant behandelt.

Der 35-Jährige konnte keinen Führerschein vorweisen, da er nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden im Kofferraum, auf der Rückbank und unter dem Fahrersitz illegale Medikamente und Substanzen zum Einnehmen sowie zum Spritzen – insgesamt rund 8.000 Tabletten und rund 200 Ampullen – sichergestellt.

Die Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Umweltkriminalität, übernommen.

Bei den sichergestellten Anabolika handelt es sich um Präparate, deren Wirkstoffe nach der Verbotsliste zum Anti-Doping-Bundesgesetz (ADBG) verboten sind.

Bedienstete des Ermittlungsbereiches Umweltkriminalität führten die Einvernahme des Beschuldigten durch, wobei dieser angab, dass alles für seinen Eigenbedarf bestimmt sei.

Aufgrund der Menge der Sicherstellung und der ausgewiesenen Inhaltsstoffkonzentrationen, kann von einer sehr großen Überschreitung der Grenzmenge nach dem ADBG ausgegangen werden.

Der slowakische Staatsbürger wird der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt nach § 22a ADBG angezeigt.
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