08.02.2018, 12:57 Uhr

Mit Manipulationen an Fahrscheinautomaten 14.000 Euro erbeutet

Auch Kleivieh macht Mist. 14.000 Euro in Kleingeld wurden durch Manipulationen an Automaten erbeutet.
Schon seit einigen Monaten hatten Mitglieder einer kriminellen Organisation die Münzausgabeschlitze für das Retourgeld der in den Haltestellen der Wiener Lokalbahnen AG (Badener Bahn) aufgestellten Fahrkartenautomaten auf der Bahnstrecke zwischen Wien und Baden mit einem Papierstück verschlossen und das angestaute Retourgeld später entnommen. Laut Anzeige der Wiener Lokalbahnen war es bereits zu über 90 derartiger Manipulationen mit einer Gesamtschadenssumme von über € 14.000.-gekommen.

Ein Mitarbeiter der Wiener Lokalbahnen beobachtete Anfang Februar drei Männer, wie sie sich an Fahrkartenautomaten in der Haltestelle Wien Liesing und Vösendorf-Schönbrunnerallee zu schaffen machten und erstattete Anzeige. Dank der genauen Personenbeschreibung gelang es der Polizei diese in der Haltestelle Vösendorf-SCS festzunehmen.  Bei der Eivernahme belasteten die beiden Slowaken und ein Ungar ein ungarisches Pärchen, das bereits im Dezember mit der selben Masche erwischt worden war. Die beiden wurden damals mangels konkreter Beweise zu weiteren Tathandlungen wieder freigelassen. Ein Beschuldigter befindet sich in Haft, die übrigen Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt.
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