31.03.2017, 09:50 Uhr

Pfefferbüchsel wird saniert

Bürgermeister Johann Zeiner und Infrastruktur-Abteilungsleiter Franz Grill mit den Technikern des Landes NÖ, Boris Stummer und Josef Schauer beim Vermessen des Pfefferbüchsels. (Foto: Marktgemeinde Maria Enzersdorf)
BEZIRK MÖDLING. Spaziert man über den Liechtenstein, entdeckt man an verschiedensten Stellen Bauwerke, die Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein errichten ließ. Eines davon ist das sogenannte „Pfefferbüchsel”, die ursprüngliche Johanneskapelle, die Richtung Hinterbrühl hinter der Kirchbergwiese liegt. Die Überreste der Kapelle sollen nun saniert werden.

Schon im Jahr 2014 hat die Marktgemeinde Maria Enzersdorf gemeinsam mit den Gemeinden Mödling und Hinterbrühl eine historische Recherche und Bestandsanalyse für die Denkmäler bzw. Ruinen im Landschaftspark Liechtenstein in Auftrag gegeben. Diese Analyse stellt nun die Grundlage für die denkmalgerechte Behandlung und die geplanten Sanierungen der Bauwerke dar .

Das Pfefferbüchsel soll das erste Gebäude sein, das saniert wird. Errichtet wurde es 1818, und zwar als „Kirchlein mit einem Turm”. Es wurde allerdings -bereits im Revolutionsjahr 1848 zerstört und nie wieder aufgebaut. Nun sollen die Grundmauern saniert und ein eventuell unter der Erde erhaltener Boden sowie die Reste des Turms als Schüttkegel freigelegt werden. Techniker des Landes NÖ vermaßen im März das Pfefferbüchsel mit Präzisionsgeräten und liefern mit ihren Daten weitere Voraussetzungen für die fachgerechte Sanierung, über die der Gemeinderat im Juni beraten wird.
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