12.07.2017, 16:09 Uhr

Schulzentrum wurde zum Forschungszentrum

Am Stationentag wurden zahlreiche Experimente abgehalten.
BEZIRK MÖDLING. Mit einer Rekordbeteiligung von 312 Kindern gingen heuer zum bereits 10. Mal die "Perchtoldsdorfer Forschertage" im Schulzentrum Roseggergasse über die Bühne. Unter dem Motto "Entdecken - Forschen - Experimentieren" widmeten sich die Kinder vom Vorschulalter bis zur 1. Schulstufe der AHS und MS der spannenden Welt der Wissenschaften. Initiatorin Sylvia Merz, Direktorin der VS Roseggergasse, ist auf den immer stärkeren Zuspruch der Veranstaltung stolz: "Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der unmittelbaren Region: Kinder von Wien bis ins Burgenland sind dabei, und die Eltern wissen, dass es nicht einfach eine Ferienbetreuung ist. Die Kinder kommen nicht zur 'Aufbewahrung' während der Ferien, sondern weil sie forschen wollen."

Akademische Forschung

Dank zahlreicher Sponsoren verfügen die Forschertage mittlerweile "über eine Ausstattung, für die uns so manche Gymnasien beneiden würden", wie Mertz stolz betont. Ebenso erfreulich ist auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftsträgern wie dem Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Jochen Schieck oder mit Univ. Prof. Dr. Marko Mihovilovic von der TU Wien. Die Kinder (unter ihnen auch ein hoher Mädchenanteil) waren jedenfalls auch heuer wieder mit Begeisterung dabei. Im Laufe einer ganzen Woche bauten sie dabei auch eine intensive Beziehung zu "ihren" Forschern auf, tauchten tief in die Materie ein und lernten dabei auch viel über sich selbst: "Wenn man 1 Woche am Thema bleibt, die Kinder ihren Wissensdurst stillen können, hat das auch eine reflexive Wirkung", so Mertz.
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