05.07.2016, 12:53 Uhr

Spatenstich für neue Rotkreuz-Bezirksstelle

Michael Dorfstätter (2.v.r.) begrüßte beim Spatenstich zahlreiche Ehrengäste. (Foto: Peischl)

Fertigstellung geplant für Mai 2017

MÖDLING. Feiertag vor dem 1. Ferienwochenende für die Vertreter des roten Kreuzes im Bezirk Mödling. Der Spatenstich läutete die Arbeiten für die neue Bezirksstelle in der Neusiedler Straße ein.
Bezirksstellenleiter Michael Dorffstätter begrüßte unter den Ehrengästen die Bürgermeister des Bezirkes, allen voran Mödlings Stadtchef Hans Stefan Hintner. Der Präsident des Roten Kreuzes NÖ Willibald Sauer hob die ehrenamtliche Tätigkeit der vielen Kameraden hervor, die auch beim Bau der Bezirksstelle mithelfen werden.

Gute Zusammenarbeit im Bezirk

Bürgermeister Hintner unterstrich die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den Blaulicht-Organisationen und hofft, dass diese auch in Zukunft reibungslos funktionieren werde. Die Fertigstellung ist mit Mai 2017 geplant, noch heuer soll die Dachgleiche gefeiert werden.

Die neue Bezirksstelle (Büro Huss & Hawlik und Steiner Bau GmbH kostet rund 2,9 Millionen Euro, getragen zu je einem Drittel vom Land Niederösterreich, den betreuten Gemeinden sowie aus Eigenmitteln. Errichtet wird ein Stützpunkt mit Verwaltungsräumen, Mannschaftsbereichen, Garage, Waschbox und Müllplatz.
Die Neuerrichtung wurde notwendig, da die Infrastruktur des bisherigen Gebäudes am Ende war; nach zahlreichen Umbauten das Raumkonzept nicht mehr den Anforderungen an einem modernen Rettungsstützpunkt entsprochen hatte und auch die Garagen für die Einsatzfahrzeuge aufgrund der mittlerweile üblichen Größe für Einsatzfahrzeuge zu klein geworden sind.

Barrierefrei

Mit dem Neubau wird auch ein Lift errichtet, um die Barrierefreiheit gewährleisten zu können. Der Neubau wird mit dem bestehenden Lehrsaal im Bestandsgebäude durch eine Dachterrasse verbunden. Damit werden alle Räumlichkeiten der Bezirksstelle barrierefrei zugänglich. Die neue Garage wird Platz für elf Einsatzfahrzeuge bieten. Das Dach der Garagenhalle wird begehbar ausgeführt; es verbindet Neubau und Altbau barrierefrei miteinander und ist sowohl von Einsatzmannschaften, Beschäftigen und Kursteilnehmern als Erholungs- und Ruhebereich zu nutzen. Am Gelände entstehen weiters 19 Parkplätze für die Beschäftigten.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.