18.09.2014, 09:51 Uhr

Erika Orgler legt Gemeinderatsmandat zurück

Bürgermeister Johann Zeiner, Stephan Duursma (ÖVP), Harald Schuh (SPÖ) und Andreas Stöhr (AKTIVE) bedankten sich bei Erika Orgler für ihr jahrzehntelanges Engagement für ihren Heimatort. (Foto: Heidi Weyss-Kucera)

Anneliese Mlynek folgt ihr ins Ortsparlament nach.

MARIA ENZERSDORF. Die Ortspolitik der letzten 35 Jahre war untrennbar auch mit einem Namen verbunden: mit Erika Orgler. Nun geht ihre Ära zu Ende. Denn vor die Südstädterin, die für die AKTIVEN im Gemeinderat saß, ihr Mandat zurückgelegt.
Schon von 1980 bis 1987 war Erika Orgler im Maria Enzersdorfer Gemeinderat tätig – damals für die Südstadtliste. Zweieinhalb Jahre lang war sie in dieser Zeit sogar Vizebürgermeisterin. Vor genau 25 Jahren – im Herbst 1989 – rief sie dann gemeinsam mit ihrem Ehemann Karl Heinz die Parteiunabhängigen AKTIVEN ins Leben und kandidierte mit diesen im März 1990 zum ersten Mal für den Gemeinderat.
Das größte Anliegen Erika Orglers war es stets, die Bürgeranliegen direkt zu vertreten. Sie nahm nicht nur an hunderten Sitzungen teil, sie versuchte, so oft wie möglich in Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten. Im April 2013 wurde Erika Orgler in Anerkennung ihrer Dienste um die Marktgemeinde Maria Enzersdorf die „Ehrenmedaille“ in Gold verliehen. Das freigewordene Gemeinderatsmandat der AKTIVEN wurde inzwischen nachbesetzt. Bürgermeister Johann Zeiner gelobte am 9. September Anneliese Mlynek als Nachfolgerin von Erika Orgler an. Sie kann bereits auf eine jahrelange Gemeinderats-Erfahrung zurückblicken. Nun möchte sie ihre Erfahrung wieder im Maria Enzersdorfer Ortsparlament einbringen.
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