25.08.2016, 12:44 Uhr

52. Bundesmeisterschaften im Rettungsschwimmen

Siegerehrung
Maria Enzersdorf: BSFZ Südstadt | Am Sonntag Nachmittag gingen, mit würdigenden Worten des Bundesministers Doskozil, die 52. Österreichischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen nach 3 Wettkampftagen zu Ende. Schwimmerinnen aus Niederösterreich, St. Pölten, Pottendorf und Tulln, stellten sich den Herausforderungen in 8 Einzel- und Mannschaftsbewerben. Erneut konnten die Tullner Schwimmer, Daniel Berger, Christoph Einsiedl, Raphael Gurschl und Jakob Hirsch sich in allen Disziplinen behaupten. In der Team-Gesamtwertung belegten die mittlerweile routinierten Tullner den hervorragenden 3. Platz. In mehreren Mannschaftsbewerben gingen dieser Gesamtplatzierung 2. Plätze sowie in der Disziplin "Rescue Tube Rescue" sogar der 1. Platz voraus. Besonders erfreulich, dass es Christoph Einsiedl in einer Einzelwertung "Surfrace"gelang den den 1. Platz zu erkämpfen. Ebenso bemerkenswert die Einzelleistung von Jakob Hirsch mit Platz 3 in der Einzelwertung "Board Race". Heuer starteten auch Leonie Schiefer und Katharina Berger in der Damen Jugendklasse. Die starke Besetzung brachte die beiden Newcomerinnen nicht in Verlegenheit. Als jüngste Teilnehmerinnen konnten sie sich im Mittelfeld hervorragend platzieren.
Die diesjährigen Meisterschaften fanden im Bundessportzentrum in der Südstadt statt. Als Ausrichter der durch die ARGE Wasserrettung (Arbeitsgemeinschaft Wasserrettung) veranstalteten Meisterschaften fungierte dieses Jahr der ASBÖ (Arbeitersamariterbund). Die Wettkämpfe konnten trotz des wechselnden Wetters planmäßig und ohne Zwischenfälle stattfinden. Der ASBÖ gab sich Mühe die Wettkämpfe professionell abzuwickeln. Leider gelang dies nur eingeschränkt. Vor allem bei der Siegerehrung wurde gepatzt, ließ der Veranstalter doch die Einzelwertungen "unter den Tisch fallen" was bei den bemühten und erfolgreichen Schwimmern(inne)n, die viel Zeit und Mühe in ihr Training und die Vorbereitung der einzelnen Disziplinen investierten, Unverständnis auslöste. Teils hängende Köpfe warfen somit einen unnötigen Schatten auf die Veranstaltung. Wir gratulieren deshalb ganz besonders auch allen Sportler(inne)n zu Ihren hervorragenden Einzelleistungen.
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