05.01.2018, 15:50 Uhr

Breitband-Ausbau soll weiter forciert werden

kabelplus Geschäftsführer Wolfgang Schäffer. (Foto: Lore Prendinger)
BEZIRK MÖDLING. Multimediaanbieter kabelplus (eine 100%ige Tochter der in Maria Enzersdorf angesiedelten EVN) setzt weiter voll auf den Breitband-Ausbau: In den letzten Jahren wurde intensiv in den Ausbau, Erweiterung und Verstärkung der Netze investiert, letztes Jahr betrug das Investvolumen 17 Mio. Euro. „Die Nachfrage nach schnelleren, flächendeckend verfügbaren Datendiensten sowohl bei Business- als auch Privatkunden steigt stetig. Deshalb bauen wir die Netzinfrastruktur laufend weiter aus“, erzählt kabelplus-Geschäftsführer Wolfgang Schäffer. Technisch wird dabei auf verschiedene Lösungen gesetzt: von Glasfaser mit FTTH (Fiber to the home – Glasfaseranschluss bis in die Wohnung/Firma) über Koax-Verkabelung bis hin zu Funk.

Im neuen Geschäftsjahr sind bereits weitere Investitionen in das Breitbandnetz eingeplant, womit das heurige Investvolumen auf über 20 Mio. Euro mit starkem Fokus auf Niederösterreich anwächst. „Konkret etwa in Waidhofen/Ybbs, Hollabrunn und Großenzersdorf“, nennt Schäffer einige Projekte. „Auch im Geschäftskundenbereich wird intensiv investiert, sind wir doch ein starker, flinker und zuverlässiger Partner für Business-Lösungen“ wird stolz ergänzt.

Um der großen Nachfrage, auch im Privatkundenbereich nach Highspeed-Internet gerecht zu werden, bietet der niederösterreichische Multimediaanbieter bereits seit letztem Sommer Internetgeschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s an. „Zudem wurden für alle Internetprodukte und das nicht zum ersten Mal, ohne Aufpreis die Bandbreiten angehoben. Das hat uns viel positives Feedback bei unseren Kunden eingebracht“, so Schäffer.

Aktuell wird für 2018 bereits das nächste Projekt vorbereitet: der Einstieg in den Markt mit IPTV, also TV über Internetprotokoll. „Wir möchten natürlich weiterhin die hohen Erwartungen unserer TV-Kunden treffen und setzen konsequent auf innovative Trends für modernes, digitales Kabel-TV Erlebnis. Der Bedarf geht klar in Richtung zeitversetztes Fernsehen über Internet“, gibt Schäffer einen Ausblick ins neue Jahr.
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