Hochsteirische Spaziergänge
Naturgenuss in besonderen Zeiten

Blick vom Rabenstein auf das Neuberger Münster und Neuberg an der Mürz
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  • Blick vom Rabenstein auf das Neuberger Münster und Neuberg an der Mürz
  • Foto: Steininger
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Andreas Steininger für die WOCHE unterwegs, diesmal nicht im Hochgebirge, sondern auf einsamen Spazierwegen.

Die Welt hat sich verändert - rasch und nachhaltig. Und so ist auch unsere Region nicht von der weltweiten Pandemie verschont geblieben.
Anders jedoch als in dicht besiedelten Gebieten wie etwa den Großstädten, haben wir bei uns daheim das Glück, auch abseits von Menschenmassen und somit alleine oder mit unserer Familie hinaus in die schöne steirische Natur spazieren zu können. 

Wohlgemerkt - keine Bergtouren oder sonstige alpinistische Unternehmungen, aber dennoch aussichtsreiche kleine Wanderungen. Übrigens, die nachfolgenden Vorschläge sind nur eine sehr kleine Auswahl der Spazier- und Wandermöglichkeiten vom Naturpark Mürzer Oberland der Mürz entlang bis Kapfenberg und Bruck an der Mur.

Tipp 1: Auf den Rabenstein und zur Sieberwarte im Naturpark Mürzer Oberland
Dauer ca. 2 Stunden, Aufstieg ca. 250 Hm:

Ausgehend vom Neuberger Münster führt uns die erste der beiden kleinen Wanderungen zunächst über zahlreiche Kehren aufwärts auf den Rabensteingipfel. Hier bietet sich ein herrlicher Tiefblick auf Neuberg an der Mürz. Der Weg selbst ist im Gipfelbereich mit ein paar Geländerseilen versehen, die 2019 vom Verein "Miteinander für Neuberg" erneuert wurden. Anschließend, erneut ausgehend vom Neuberger Münster (bei der Kaiserhof Glasmanufaktur sieht man die Warte auf der gegenüberliegenden Talseite), kann die neu sanierte Sieberwarte in wenigen Minuten erwandert werden. Dazu geht es zuerst zum Mürztalradweg und von dort, bei der Abzweigung des Veitschbaches, auf einem bezeichneten Steig zur etwas im Wald versteckten Warte.

Tipp 2: Rundwanderung am Ganzstein bei Mürzzuschlag
Dauer ca. 1 1/2 Stunden, Aufstieg ca. 200 Hm

Vor vielen Jahren führte sogar ein Sessellift auf den 871 Meter hohen Ganzstein bei Mürzzuschlag. Heute beherbergt dieser aussichtsreiche Hausberg der Mürzer die Ganzsteinschanze und bietet zusätzlich auch noch wunderbare Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge.
Den aussichtsreichen Ganzsteingipfel erreichen wir relativ rasch vom ehem. Gasthaus Steinbauer aus, an der Hubertuskapelle vorbeispazierend, über einen breiten Waldweg in rund 25 Minuten Gehzeit.
Etwas länger dauert die Umrundung des Ganzstein mit abschließender Gipfelbesteigung. Dazu folgen wir zuerst absteigend vom erwähnten ehem. GH Steinbauer aus dem sogenannten Brahmsweg (Markierung) bis zur ersten Wegteilung. Hier geht es nun linkshaltend oberhalb der Ganzsteinschanze zuerst über einen breiten Weg und dann über einen Steig aufwärts bis zur Sendeanlage unweit des Gipfels. Links abwärts führt uns ein breiter Weg retour zum Steinbauer.

Tipp 3: Wanderung zur Burgruine Hohenwang
Dauer ca. 1 1/2 Stunden, Aufstieg ca. 220 Hm:

Hoch über Langenwang beherrschte früher mit der Burg Hohenwang eine der bedeutendsten Wehranlagen der Steiermark das Landschaftsbild. In den letzten Jahren sind Teile der einst fast vollkommen verfallenen Burganlage vom Burgverein Hohenwang liebevoll und aufwändig restauriert worden und nun frei zugänglich. 
Um zu diesen eindrucksvollen Burgresten zu gelangen, starten wir in Langenwang bei der Hochschloßstraße (P bei der Autobahnunterführung) und wandern, immer leicht ansteigend, über Wiesen und durch Wälder auf die Anhöhe, wo sich die Ruine befindet.
Beim Abstieg können wir, im unteren Teil linkshaltend, auch an der kleinen Theresienkapelle mit sehr schönen Nahblicken auf Langenwang, vorbeispazieren.

Tipp 4: Auf die "schöne Aussicht" bei Kindberg
Dauer ca. 2 Stunden, Aufstieg ca. 300 Hm:

Kindberg verfügt über einen der schönsten Kalvarienberge der Steiermark. Am Fuß desselben starten wir auch unsere kleine, aber aussichtsreiche Rundtour zur "schönen Aussicht" hoch über dem Mürztal. Dazu verfolgen wir beim Kalvarienberg einen hinter demselben durch den Wald aufwärts führenden Steig (bei der Kreuzung mit zwei Forstwegen zuerst links- und weiter oben dann rechtshaltend bergauf) in zahlreichen Kehren bis zur Gipfelwiese der "schönen Aussicht" (kleiner Unterstand).
Weiter gerade aufwärts, an einer kleinen Hütte vorbei (Straßenkehre) und in wenigen Minuten leicht rechtshaltend (nicht der Straße folgen) zum Wetterkreuz beim Gehöft Daniel. Nun wieder nach rechts auf dem markierten Weg abwärts nach Kindberg - Aumühl und von dort retour zum Ausgangspunkt.

Autor:

Andreas Steininger aus Steiermark

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