Die "Knappenhöfler" feierten

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Vor 50 Jahren, 1967, hat die Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft "Schwarzatal" (Gemysag-Giwog-Gruppe) in Mürzzuschlag die damals größte Wohnanlage mit 96 Wohneinheiten errichtet. Mit einem Einweisungsrecht für vorwiegend Werksangehörige der Schoeller Bleckmann-Werke und Wohnungswerbern der Stadtgemeinde Mürzzuschlag konnte die akute Wohnungsnot schlagartig verringert werden. Obwohl verschiedene Wohnbaugenossenschaften und die Stadtgemeinde in den vorangegangenen fünf Jahren 477 Neubauwohnungen errichteten, gab es laufend eine große Warteliste für Wohnungssuchende.

Aus Anlass "50 Jahre Knappenhof" organisierten die "Ur-Einwohner" Fritz und Traude Humel sowie Hedda Kittl ein Treffen für alle Bewohner im Gasthof Steinbauer. 30 "Knappenhöfler" kamen und plauderten in gemütlicher Runde über Erlebtes. Einer, der von Anfang an im "Knappenhof" wohnt, Dieter Hölbfer, begrüßte und dankte den Organisatoren. Videoproduzent Andreas Roposch, ein ehemaliger "Knappenhof"-Bewohner, führte einen Film von der 30-Jahr-Feier vor und erweckte damit große Begeisterung.

Viele "Neulinge"

Mehr als die Hälfte der Bewohner sind inzwischen "Neulinge". Erster Hausmeister war Franz Riffel und seit 1982 kümmert sich Andreas Schwarz um die Wohnanlage. Wie sich die älteren Mieter erinnerten, musste man, um eine Wohnung zu bekommen, einen nichtrückzahlbaren Baukostenzuschuss von 9.000 Schilling bezahlen. Das Einweisungsrecht bestimmte der Wohnungsausschuss des Gemeinderates. Die Sag bzw. Gemysag verwaltet als größter Wohnversorger von Mürzzuschlag-Hönigsberg gegenwärtig 1.068 Wohnungen.

^Heinz Veitschegger

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