Diplomatie
Diplomatie zwischen Langenwang - Russland

Gustav Schwarzenegger (Langenwang) und Botschafter
Dmitrij Ljubinskij v. der Russischen Föderation in Wien.
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  • Gustav Schwarzenegger (Langenwang) und Botschafter
    Dmitrij Ljubinskij v. der Russischen Föderation in Wien.
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Die Marktgemeinde
Langenwang und "Steirer-Gustl" pflegen freundschaftliche Kontakte zu Russland.

Für den in Langenwang wohnhaften Gustav Schwarzenegger, 86, zählt ein Besuch in der Russischen Botschaft in Wien zum jährlichen Fixum. So war es auch vergangenen Mittwoch am 12. Juni. Der Botschafter der Russischen Föderation, Dmitrij Ljubinskij, lud zum Nationalfeiertag der Russischen Föderation Diplomaten, auserwählte Personen und Freunde der Österreichisch-Russischen Gesellschaft zu einem Empfang, und auch den "Gustl" aus Langenwang, ein.

Diplomatische Vertreter auf Du

"Der Botschafter kennt mich schon sehr lange wie gleich auch etliche Mitarbeiter der Botschaft und andere diplomatische Vertreter", sagt Schwarzenegger. Ob sein Name für seine Bekanntheit eine Rolle spielt? "Na ja, vielleicht doch, weil mein Cousin der Arnold ist", lächelt Schwarzenegger. Tatsächlich hat alles vor 25 Jahren begonnen. Und Schwarzenegger erzählt: "Unser damaliger Bürgermeister der Marktgemeinde Langenwang, Hans Kraus, kannte mich als hilfsbereiten Freund und sagte eines Tages zu mir, kannst du mich nach Wien zur Russischen Botschaft fahren, denn ich muss schauen, ob ich für unsere Betriebe zu Aufträgen kommen kann. Gesagt, getan. Zunächst waren es vertrauliche Gespräche, ein gegenseitiges Abtasten und eine Präsentation des heimischen regionalen Potenzials. Es dauerte nicht lange und Kraus ortete eine freundschaftliche Aufnahme und lud den einstigen Botschafter sowie Botschaftsangehörige nach Langenwang zum weiteren Kennenlernen ein.

Kultur und Geselligkeit

Es folgten erste Wirtschaftskontakte und ein kultureller Austausch. "Wir organisierten einmal in der Botschaft einen "Steirer-Tag" mit allem Drum und Dran, Kulinarischem samt Musik aus dem Mürztal", so Schwarzenegger. Besonders in Erinnerung blieb Schwarzenegger, der bei Bleckmann, heute voestalpine Böhler Bleche, und auch in einem Glasereibetrieb arbeitete, ein Ausflug auf die Schneealm mit dem Windberg und einigen Almhütten. "Die Russen waren von den Naturschönheiten und der Geselligkeit der Leute voll angetan."

Orden für Schwarzenegger

2006 wurde dem "Steirer-Gustl" eine große Ehre der Russischen Föderation zuteil. Er bekam den begehrten "Michail Lomonosov"-Orden für Verdienste und den persönlichen Einsatz zur Verstärkung der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und Österreich verliehen. Die nächste Freundschaftsbegrüßung ist schon fixiert und zwar beim Hochschloß-Kirtag am 7. Juli.

Bekanntschaften von Vorteil

Bürgermeister Rudolf Hofbauer war dieses Mal verhindert, nach Wien zu fahren, begrüßt ansonsten die Kontakte zur Russischen Botschaft. "Es gibt immer wieder Anliegen aus der Bevölkerung, wie zum Beispiel Fragen um die Ausstellung eines Visums oder anderes, und da sind persönliche Bekanntschaften von Vorteil."

Gustav Schwarzenegger (Langenwang) und Botschafter
Dmitrij Ljubinskij v. der Russischen Föderation in Wien.
Botschaft der Russischen Föderation in der Republik Österreich in Wien.

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