Kultstatus
Furly stählt die Mürzer Körper seit 33 Jahren

Günther "Furly" Fuhrmann gemeinsam mit Weltmeister Thomas Muigg im legendären Kellerstudio in Mürzzuschlag.
  • Günther "Furly" Fuhrmann gemeinsam mit Weltmeister Thomas Muigg im legendären Kellerstudio in Mürzzuschlag.
  • Foto: Hofbauer
  • hochgeladen von Bernhard Hofbauer

Das Sportstudio Furly in Mürzzuschlag ist legendär. Wer einmal dort trainierte, kommt immer wieder zurück.

Als Günther "Furly" Fuhrmann im Jahr 1985 sein Sportstudio im Keller der Volksschule Mürzzuschlag eröffnete, wurde er anfangs belächelt. 33 Jahre später hat sich der 61-Jährige längst als Institution der Stadt etabliert und zahlreiche Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet.
Furly hat selbst bereits in seiner Jugend mit dem Kraftsport begonnen. Es folgten mehrere Titel als Vize-Staatsmeister und Landesmeister der Steiermark sowie die Wahl zum Austro-Terminator, die ihm einen unvergesslichen Besuch bei Arnold Schwarzenegger in Amerika bescherte.

Kleines Studio – große Erfolge

Beeindruckend ist, wie viele Größen des Kraftsports das Sportstudio bereits hervorgebracht hat. In den Hochzeiten waren neun Mitglieder des Vereins gleichzeitig bei internationalen Wettbewerben vertreten. "Das schaffen nicht einmal Fitnessclubs mit 2.000 Mitgliedern", verdeutlicht Furly die enormen Leistungen seiner Athleten. Ganz besonders stolz ist er auch auf seinen Mürzzuschlager Schützling Thomas Muigg, der 2003 bei ihm zu trainieren begonnen hat und sich seither fünf Weltmeistertitel beim "Mr.-Adonis-Bewerb" sichern konnte.
Je nach Jahreszeit umfasst das Sportstudio 30 bis 70 Mitglieder jeder Alterskategorie. Fünf staatliche Trainer sowie ein Physiotherapeut sind auch Teil der "Fitnessfamilie". Im Gegensatz zu anderen Studios muss man sich beim Furly nicht über Jahre binden. "Jeder kann kommen und gehen, wann er oder sie möchte", sagt der Mürzzuschlager Fitnessprofi. Das Studio ist sieben Tage die Woche frei zugänglich.

Arbeit mit Mürzzuschlager Jugend

Besonders am Herzen liegt Furly die Arbeit mit der Jugend. "Vielen Jugendlichen gebe ich durch das Training eine Perspektive", so der Austro-Terminator, dem ganz egal ist woher jemand kommt oder wie jemand aussieht. "Als wir noch mehr Flüchtlinge in der Stadt hatten, habe ich diese dafür trainieren lassen, dass sie mir den Fußboden gesaugt haben und sie in unsere Gemeinschaft integriert", erklärt Furly. Immer wieder arbeitet er auch mit Schulklassen zusammen und zeigt den Schülern, wie vielseitig trainiert werden kann.
Aufgrund des Umbaus der Schule, muss das Sportstudio im Jänner leider umsiedeln. Furly schafft es aber bestimmt, auch die neue "Muckibude" mit so viel Liebe zu füllen wie die alte. ^B. Hofbauer

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen