Fokus Frau
Wartbergs Wirbelwind Anita Atzler

Anita Atzler hat sich voll und ganz ihrer Heimat verschrieben, sowohl im Veranstaltungs- als auch im Kultur-, Sozial- und Gesundheitsbereich.
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  • Anita Atzler hat sich voll und ganz ihrer Heimat verschrieben, sowohl im Veranstaltungs- als auch im Kultur-, Sozial- und Gesundheitsbereich.
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Anita Atzler gehört wohl zu den emsigsten Menschen im Bezirk. Ihre Energie würden sich viele wünschen.

Die Wartbergerin Anita Atzler ist nicht nur Obfrau vom Faschingsverein und damit Veranstalterin des größten Faschingsumzuges der Steiermark und zahlreichen weiteren Veranstaltungen in ihrer Heimat, sondern auch noch ehrenamtliche Einsatzfahrerin und Sanitäterin beim Roten Kreuz, Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr, Marketenderin der Kindberger Werkskapelle, Nachmittagsbetreuerin in der Volksschule Wartberg und nebenbei auch noch ehrenamtliche Tanzlehrerin. In ihrem Brotberuf arbeitet sie als medizinische Fachangestellte in einer Ordination in Kindberg. Wir haben die Tausendsasserin zum Gespräch gebeten.

Was treibt dich an, dir soviel aufzuhalsen? Warum dieses Engagement für die Region?
ANITA ATZLER:
Die Zusammenarbeit mit den Menschen in St. Barbara und besonders in Wartberg macht einfach riesigen Spaß. Immer wenn ich eine Idee aufkommen lasse, sind von Alt bis Jung alle dabei. Deshalb macht mir das Organisieren von Veranstaltungen in meiner Heimat so wahnsinnig Spaß. Die Musik in der Werkskapelle ist Energie pur. Da kann ich so richtig meinen Akku aufladen. Bei der Rettung ist der Zusammenhalt einfach top, genauso die Kameradschaftspflege bei der Feuerwehr Wartberg. Bei allen Aktivitäten kommt einfach so viel zurück, auch bei der Nachmittagsbetreuung. Mit den Kindern zu arbeiten, ist traumhaft schön. Was mich auch freut und antreibt ist, dass die Gemeinde St. Barbara immer hinter mir steht, und das, obwohl ich sehr oft sehr lästig bin.

Was ist deiner Meinung nach das Besondere am Mürztal bzw. an deiner Gemeinde St. Barbara? 
Bei all meinen Aktivitäten liegt mir der Faschingsverein Wartberg besonders am Herzen. Das ist einfach das Größte, Beste und Lustigste was sich in meinem Leben vereinstechnisch abspielt. Die Wartberger sind dahingehend immer alle da, wenn ich sie brauche. Ich bin megastolz, Wartbergerin zu sein und werde es auch immer bleiben. Die Zusammenarbeit auch mit anderen Vereinen oder der Gastronomie funktioniert einwandfrei. Sie können sich auf mich verlassen, ich mich auf sie.

Die Obfrau des Faschingsvereins ist für jede Gaudi zu haben.
  • Die Obfrau des Faschingsvereins ist für jede Gaudi zu haben.
  • Foto: Atzler
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Welche Rückmeldungen erhältst du für deine Arbeit?
 
Die Rückmeldungen sind zu 99 Prozent positiv. Neider hat man immer, aber die halten sich in Grenzen. Die meisten Menschen schätzen, was ich mache. Ohne das tolle Feedback würde ich das alles nicht machen. 

Du bist ja auch im Gesundheitswesen tätig? Hat dich das angespornt, den Wings for Life Run in St. Barbara zu organisieren? Sind unter dem großen Thema „Gesundheit“ vielleicht auch noch weitere Veranstaltungen geplant?
Neben der Gaudi zu Fasching ist es auch wichtig, karitative Projekte zu fördern, zu unterstützen und diese auch zu organisieren. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, den Wings for Life Run zu organisieren. Unter dem Motto "wir laufen für die, die nicht können", wollen wir die Rückenmarksforschung unterstützen und schauen, dass Querschnittsgelähmte vielleicht eines Tages wieder Hoffnung schöpfen können. Leider muss der Lauf heuer abgesagt werden, aber wir werden ihn definitiv nachholen. Zum Thema Gesundheit sind noch Aktionen geplant, die aufgrund der derzeitigen Lage nun leider noch nicht ausgesprochen werden konnten.

Wie beurteilst du als Sanitäterin des Roten Kreuzes die aktuelle Situation?
Die Kollegen und Kolleginnen, die gesamte Ärzteschaft, das ganze Rote Kreuz und noch viele mehr leisten Top-Arbeit. Ich bin stolz auf jeden einzelnen Rettungskollegen. Die meisten machen das ehrenamtlich. Unser Leitspruch "aus Liebe zum Menschen" gilt nun mehr denn je.

Ehrenamtliches Engagement wird bei Atzler großgeschrieben.
  • Ehrenamtliches Engagement wird bei Atzler großgeschrieben.
  • Foto: Atzler
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Blick in die Zukunft: Wie möchtest du die Region weiterhin gestalten?
Ich möchte auf jeden Fall noch mehr kleine und große Veranstaltungen für Wartberg planen. Im Rahmen der Bewerbung zur kinder- und familienfreundlichen Gemeinde möchte ich zudem einen Raum schaffen, wo sich Kinder bei mir melden können, um etwaige familiäre Probleme zu besprechen. Da ich viel Kontakt mit Kindern und Jugendlichen habe, möchte ich dahingehend ein System aufbauen, um Probleme zu lösen.

Gibt es im Hinblick auf die Vereins- und Kulturarbeit auch einen Aufruf an die Politik?
Ein Aufruf wäre, eventuell allgemein die Vereinsförderung etwas nach oben zu schrauben. Wir könnten für die Menschen in der Region mit mehr Mitteln noch viel mehr ermöglichen.

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