Verbot für Alkohol am Spielplatz

Verbot für Alkohol am Spielplatz
(Kleine Zeitung vom 28. Juni 2014)

Der Mürzzuschlager Gemeinderat hat ein Alkoholverbot am Vorplatz der Toni-Schruf-Volksschule beschlossen. Geldstrafen bis zu 2000 Euro dürfen künftig verhängt werden. Weitere Verbote an Spielplätzen könnten folgen.

Die gestrige Eröffnung des neuen Spielplatzes am Vorplatz der Toni-Schruf-Volksschule in Mürzzuschlag nahm der Gemeinderat zum Anlass, um etwas für die Sicherheit und Gesundheit der Kinder zu tun. Bürgermeister Karl Rudischer erklärte die aktuelle Lage: „Der Spielplatz ist zum Treffpunkt für Jugendliche geworden. Ein Großteil von ihnen beschlagnahmt die Spielgeräte und konsumiert dort Alkohol.“
Eltern wie auch andere besorgte Mürzzuschlager haben dort schon Glasscherben, Unrat und sonstigen gefährlichen Müll entdeckt. „Bei der Polizei sind sogar einige Fotos der Verschmutzungen eingegangen“, so Rudischer. Künftig werden Alkoholkonsum am Spielplatz bis zu 2000 Euro verhängt.
FPÖ-Stadtrat Arnd Meißl zeigte sich von der für ihn „unerwarteten Einsatzbereitschaft“ vonseiten der Gemeinde überrascht. Er habe bereits vor fünf Jahren einen ähnlichen Antrag gestellt, der scheinbar in Vergessenheit geraten sei. „Ich halte das Verbot für absolut sinnvoll. Doch wieso wird dieser eine Spielplatz bevorzugt behandelt? Sollten nicht alle Spielplätze und das Jugendzentrum HOT alkoholfrei sein“, gab er zu bedenken. Ein Zusatzantrag auf Prüfung der weiteren Plätze in Mürzzuschlag wurde angenommen und soll in der nächsten Zeit bearbeitet werden.
Für Richard Thonhauser, Gemeinderatsmitglied der Grünen, stellt das Alkoholverbot keine Lösung des Problems dar. „Es wäre wesentlich effektiver, kein Verbot zu erlassen, dafür aber eine Betreuung für Jugendliche zu installieren“. Das Verbot stellt für ihn
kein Hemmnis dar. „Ich gehe bis zu acht Mal am Tag über den Platz. Ich habe kein schlechtes Gefühl beim Passieren“, argumentierte Thonhauser.
Finanzreferent Kar Heinz Baumer entgegnete: „Ich stimme zu, dass wir so nur die Spitze des Eisberges bekämpfen. Trotzdem müssen die Kinder geschützt werden.“

Mein Kommentar:
Bravo Stadtgemeinde Mürzzuschlag. Wer auch immer den ersten Antrag gestellt hatte, nun wurde er verwirklicht. Verwirklicht zum Schutz der Kinder und der „anständigen“ Jugendlichen!
Wie nicht anders zu erwarten haben die GRÜNEN wieder etwas zu meckern. Ihr äußerst intelligente Vorschlag: Jugendbetreuung.
Die Jugendlichen benötigen keine Betreuung durch die Gemeinde, was sie benötigen ist die Erziehung von den Eltern und eine Erkenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung – haben sie natürlich zu Hause auch nicht gelernt!

Wir werden bald mehr Psychologen als praktische Ärzte haben. Für jeden Vorfall schreit man nach Betreuung.
Haben wir Kriegs- oder die Nachkriegskinder eine Betreuung bekommen?
Nein, aber im Gegensatz zur heutigen Zeit sind wir zu Hause erzogen worden.
Aber vielleicht stellen sich die GRÜNEN Meckerer zur ehrenamtlichen Betreuung „erziehungsgeschädigter“ Jugendlichen zur Verfügung!

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