Kunst als politisches Statement
Darf der Mensch den Planeten beherrschen?

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Der Klimawandel ist wieder großes Thema in den Medien. Folglich erhalten andere große Umweltprobleme zu wenig Beachtung: Verschmutzung der Meere ("Plastikplanet"), Ausbeutung der Rohstoffe, Waldsterben und vieles mehr. 26. KünstlerInnen haben sich mit dem Thema "Klima & Wandel" in Wort und Bild beschäftigt, unter ihnen Renardo Reinhard Niessner, PTP Petra Traxler-Pilgram und Maralo Alois Maringer.

Renardo Reinhard Niessner: Brief an die Allgemeinheit zur Selbsterkenntnis
Hallo liebe Erdbewohner,
geht es uns gut?
Ja, der Mensch hat es sich gut eingerichtet. Und trotzdem brennt`s – warum?
Hallo, es brennt und schüttet - oder vielleicht nicht?
Wir leben in einem Zeitalter des Informations- und Material- Überflusses. Wir hochbegabte Wesen beherrschen unseren Planeten durch höchst entwickelte Technik.
Haben wir da nicht irgendwas „übersehen“?
Wir entwickeln uns immer weiter weg von unserer Natur in der wir geboren wurden und aus der wir unsere Ressourcen schöpfen.
Haben wir noch ein bisschen Zeit darüber nachzudenken?
2021 wird jetzt schon als ein Jahr der Katastrophen geführt. Anlass genug uns über die Beziehung „Mensch – Natur“ Gedankenzu machen. Vom Lippenbekenntnis: „Zurück zur Natur“ halte ich wenig, denn der konsequente Weg käme einer Rückentwicklung gleich.
Was nun?
Wir müssen uns anstrengen und hinschauen, wo wir anpacken können. Führungskräfte sollen langfristig denken und nicht nur an ihrem persönlichen Erfolg hängen bleiben!
Die Hoffnung lebt:
Der Mensch hat es noch immer geschafft, durch neue hochentwickelte Technik und Maßnahmen, Mängel zu beheben.
Grüße an all unsere Vernunft und Tatkraft!
Euer Renardo
Bild zur Ausstellung: QuellWasSerGeist, Acryl auf Leinwand, 80 x 140 cm

PTP Petra Traxler-Pilgram
Bild zur Ausstellung: Weltschmerz oder wer ist da von allen guten Geistern verlassen?
Acryl auf Leinwand 80 x 100 cm

Maralo Alois Maringer
Bereits zwei Weltkriege haben Mensch und Umwelt, Kultur und Natur in verheerendem Ausmaß vernichtet. Aber es gab immer noch Überreste von bombardierten Gebäuden, die wieder aufgebaut werden konnten. Und es gab Menschen, die das Land wieder aufbauen konnten. Auch wenn Atombomben in den vergangenen Jahren abgerüstet wurden, sind immer noch viele abschussbereit. Dazu kommen neue technische Entwicklungen und damit zusätzliche Vernichtungspotenziale. Wäre demnach ein dritter Weltkrieg die endgültige Ausrottung der Menschheit und die endgültige Vernichtung der Natur? Ein dystopisches Bild der Endzeit vor fünfzig Jahren zeigte meist einen Atompilz. "All what's left" symbolisiert die Dystopie 4.0 und erinnert an einen G5-Sendemasten. Die Atombombe war eine offensichtliche Bedrohung, auch wenn sie großen Schaden anrichten konnte, so waren die negativen Auswirkungen lokal beschränkt. Die Bedrohung unserer Zeit ist zwar auf Schritt und Tritt sichtbar, flächendeckend, grenzenlos und global, aber nicht offensichtlich! Die Dystopie 4.0 hat zwei Seiten: einerseits Strahlenbelastung und Elektrosmog, anderseits totale Kontrolle der Menschen. Dank Smartphone google, facebook und Co haben wir uns an diese Kontrolle bereits gewöhnt und sie erscheint uns harmlos. Doch diese Instrumente werden zu Sprengstoff, wenn sie von einem totalitären Regime eingesetzt werden!
Bild zur Ausstellung: All what's left, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Alle Bilder der Ausstellung auf kunstsammler.at

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