Kunst als politisches Statement
Wer rettet unseren Planeten?

3Bilder

„Die größte Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn rettet“, sagt Robert Swan. Umwelt und Natur sind stark bedroht, aber was sollen wir tun? 26 KünstlerInnen der Ausstellung Klima & Wandel haben sich mit dieser Frage beschäftigt, darunter Silvia Bitschnau, Silvia Ehrenreich und Heidrun Karlic. Alle Bilder der Ausstellung auf kunstsammler.at - hier drei Statements:

Silvia Bitschnau
„Die größte Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn rettet.“ (Robert Swan) – ein legendäres Zitat, das der Lethargie und Ignoranz des menschliches Wesens Ausdruck verleiht, sogar im Angesicht der eigenen unmittelbaren Existenzbedrohung durch Zerstörung der Umwelt, unbeirrt den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Es ist zu hoffen, dass die Menschen ihr Eigeninteresse erkennen, die Umwelt zu erhalten und der menschliche Selbsterhaltungstrieb die Lethargie überwindet.
Bild zur Ausstellung: Naturschützer 1, Collage, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Silvia Ehrenreich
Inspiriert zu diesem Werk war die Situation der Brände in Australien. Zu dieser furchtbaren Situation fiel mir ganz spontan Eduard Munchs Werk „der Schrei“ ein. Dieses Sinnbild für Angst, Schrecken und ausweglose Situationen habe ich in meinem Werk „Aufschrei“ versucht umzusetzen.
Mein Entschluss mich mit diesem Werk zum Thema Klima & Wandel“ zu bewerben liegt darin, dass „der Aufschrei“ für jede Katastrophe die zur Zeit verstärkt in extremster Form auf diesem Planeten für unaussprechliches Leid sorgt, Aussage findet. Wie schon der Titel der Ausstellung aussagt - der Wandel des Klimas und deren Folgen wird unser Lebensbegleiter. Auf philosophische Ansätze und Fingerzeige möchte ich hiermit bewusst verzichten - dieses Thema ist ohnedies unerschöpflich. Einziger Ansatz: „die Hoffnung stirbt zuletzt“ ... wie auch immer die Problem-Lösungen aussehen mögen.
Bild zur Ausstellung: Aufschrei, Acryl auf Leinwand, 120 x 95 cm

Karlic Heidrun
Mein Bild zum Thema entstand im Rahmen einer Reflexion rund um „heiße“ Diskussionen zur Stadterweiterung: Ein häufiges Argument ist da, dass es klimafreundlicher ist, wenn man (möglichst begrünte) Hochhäuser baut als Einfamilienhäuser, weil letztere mehr zu klimaschädlichen Bodenversiegelung beitragen. Es bleibt nur zu hoffen, dass das stimmt und dass das Wohnen in einem Einfamilienhaus auf dem Land für viele genau so wenig erstrebenswert ist, wie ein eigenes Auto, weil ja auch durch den Straßenbau und durch Einkaufszentren in der Landschaft viel wertvolles Grünland zerstört wird.
Bild zur Ausstellung: Hot City, Acryl auf Leinwand, 60 x 40cm

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