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Energiesparen: Die Sonne doppelt genießen

Über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der modernen Anlagen informiert der Elektro-Fachmann.
  • Über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der modernen Anlagen informiert der Elektro-Fachmann.
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Photovoltaik und Solartechnik haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Vor allem die neuen Speichermöglichkeiten machen die Sonne als Energielieferant immer attraktiver. Bei der Nutzung von Sonnenenergie wird zwischen Photovoltaikanlagen, mit denen Strom erzeugt wird, der ins Stromnetz eingespeist wird, und Sonnenkollektoren, die Heizkosten sparen, weil Wasser für den eigenen Haushalt erwärmt wird, unterschieden.

Überall möglich
Photovoltaikanlagen sollten etwa 30m² groß sein, damit sich die Investition in 15 bis 20 Jahren amortisiert. Sie können fast überall, vom Steildach über Flachdach und Fassade bis hin zum Garten, installiert werden. Entscheidend dabei sind eine Ausrichtung nach Süden, Südosten oder Südwesten und die richtige Einstellung des Winkels. Man kann die Kollektoren auch teilen, um mehrere Himmelsrichtungen ausnützen zu können.

Energie speichern
Ein wichtiger Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie ist, dass letztere auch einen Energiespeicher mitbringt. Für eine optimale Nutzung gibt es die Möglichkeit, beide Formen zu kombinieren: Der Hybridkollektor kombiniert die Möglichkeiten von Photovoltaikzellen mit Solarthermie- oder Luftkollektoren. Grundsätzlich werden zwei Arten unterschieden. Man kann Photovoltaik-Module und Flachkollektoren in einem System vereinen oder sich für eine Kombination aus Photovoltaik-Modulen und Luftkollektoren entscheiden. Beide Systeme nutzen sowohl die Solar-Strahlung wie auch die Infrarot-Strahlung zur Wärmenutzung. Das Land Steiermark fördert übrigens Energiesparmaßnahmen beim Haus- und Wohnbau. Mehr Informationen gibt es unter www.wohnbau.steiermark.at

Messgeräte entlarven die größten Energiefresser

Stromkunden sollten in erster Linie auf das eigene Nutzungsverhalten achten. Denn das wirkt sich unmittelbar auf den Verbrauch aus. Hier ein paar praktische Tipps, die mühelos die Stromrechnung niedriger ausfallen lassen. Ade, Stand-by: Statt nicht benutzte Geräte im Stand-by-Modus zu belassen, sollte man sie vom Stromnetz trennen. Möglich ist dies etwa mithilfe einer ausschaltbaren Steckdosenleiste. Waschmaschinen und Geschirrspüler am besten voll beladen sowie vorzugsweise das ECO-Programm nutzen. Trotz längerer Laufzeit reduziert das den Energieverbrauch. Tür schließen: Kühlgeräte laufen meist den ganzen Tag. Sind sie zu kalt eingestellt, verbrauchen sie besonders viel Energie. Im Gefrierfach reicht meist eine Temperatur von minus 18 Grad. Im Kühlschrank sollten es fünf bis sieben Grad sein. Wichtig: Die Tür immer nur kurz und möglichst selten öffnen. Messgerät ausleihen: Mit einem Strommessgerät lässt sich der Verbrauch einzelner Elektrogeräte ermitteln. So kann man Energiefresser finden und gezielt austauschen. Beim Kauf neuer Geräte sollte man auf die Energielabel und die Effizienzklasse achten. Konsumenten müssen in der Regel kein Strommessgerät kaufen - sie können es bei vielen Energieversorgern auch ausleihen.

Waschmaschine auf 60 Grad stellen

Waschmittel und Waschmaschinen sind heute so effektiv, dass sie selbst bei 20, 30 und 40 Grad Flecken entfernen. Das spart auch noch Geld im Vergleich mit höheren Wassertemperaturen. Doch Experten empfehlen, mindestens einmal im Monat das Gerät mit 60 Grad laufen zu lassen, um Keime, die für unangenehme Gerüche sorgen, loszuwerden.

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