Erleuchtendes Wirtschaftsfrühstück in Kindberg

Wirschaftsfrühstück im Kindberger Pfarramt mit Bürgermeister Christian Sander, Pfarrer Andreas Monschein und Organisator Sigi Nerath.
  • Wirschaftsfrühstück im Kindberger Pfarramt mit Bürgermeister Christian Sander, Pfarrer Andreas Monschein und Organisator Sigi Nerath.
  • Foto: Hofbauer
  • hochgeladen von Bernhard Hofbauer

Was hat denn die Kirche mit der Wirtschaft zu tun, fragte sich der ein oder andere Unternehmer bei der Einladung zum 28. Kindberger Wirtschaftsfrühstück, welches am Mittwoch im Pfarramt stattfand. 

Wirtschaftsfaktor Kirche

Dabei liegt die Antwort eigentlich auf der Hand, denn schließlich ist die Kirche mit 158.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Österreichs. 6,65 Milliarden Euro an direkter, indirekter und induzierter Wertschöpfung werden jährlich in der Kirche und deren Umfeld erwirtschaftet. Einen detaillierten Überblick wie sich die steirische Kirche finanziert lieferte Pfarrer Andreas Monschein. Dabei zeigte er auch auf wie der Kirchenbeitrag im Detail verwendet wird. Dabei verwies er auf eine Studie, die belegt, dass kirchliche Leistungen in Österreich unter anderem 37.000 betreute Kinder, 71.000 Schüler, 47.000 Spitalsbetten sowie 13.500 denkmalgeschützte Objekte umfassen.

Dass die Kirche wie vielerorts angenommen ohnehin reich sei, differenzierte Monschein und verwies auf wohl bevorstehende Personaleinsparungen. Dass das Covid-19 Virus auch nicht vor der Geistlichkeit Halt macht, zeigte sich in der Ankündigung, dass die künftigen Messen nur noch von maximal 100 Personen besucht werden können. 

Gemeindeentwicklungen in Kindberg

Neueste Entwicklungen, allen voran die vorerst einsetzenden gesellschaftlichen Veränderungen durch die Erlässe der Bundesregierung, thematisierte Bürgermeister Christian Sander. Um ältere Mitbürger zu schützen, werden alle Veranstaltungen vorerst abgesagt. Zudem rief er dazu auf,  die Möglichkeit der Wahlkarten für die Gemeinderatswahlen am 22. März zu nutzen. "Wir haben alle nötigen Mittel um die Wahl sicher und ordnungsgemäß durchführen zu können", so Sander. 
Im Hinblick auf die Wirtschaft dementierte er die Gerüchte, dass die neue Halle für den Schneidbetrieb der Voestalpine doch nicht gebaut werden soll. "Die Halle wird gebaut, alles geht weiter", erklärte Sander. Zudem verkündete er, dass die Windkraft gesichert ist. "Die Verfahren sind durch. Es geht jetzt nur noch darum, ob wir noch größere Windräder bauen dürfen. Damit könnten wir 90 Gigawattstunden Energie erzeugen. Nach neun Jahren wäre die gesamte Investition bereits abbezahlt", meint Sander

Autor:

Bernhard Hofbauer aus Mürztal

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