16.10.2017, 15:05 Uhr

Date, um Kontakte zu knüpfen

Eröffneten "Job Dating": Pflichtschulinspektor Ferdinand Paller, Monika Bäck, Bgm. Regina Schrittwieser, Dir. NMS Krieglach Rudolf Knöbelreiter. (Foto: Koidl)

150 Schüler besuchten mit Eltern das "Job Dating", einen Berufsinformationsabend mit 29 Firmen, in Krieglach.

Alle zwei Jahre organisiert Berufsfindungs-Begleiterin Monika Bäck von der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft gemeinsam mit Schulen des Bezirks das sogenannte "Job Dating". Letzte Woche fand dieser Berufsinformationsabend im Veranstaltungszentrum Krieglach statt. 150 Schüler von den Neuen Mittelschulen Neuberg, Langenwang, Krieglach, von der Polytechnischen Schule Mürzzuschlag und der HLW Krieglach (7., 8., 9. und 11. Schulstufe) nahmen gemeinsam mit ihren Eltern daran teil.
"Das 'Job Dating' soll den Jugendlichen als Unterstützung zur Berufsfindung dienen. Hier können sie regionale Unternehmen und die dahinterstehenden Menschen und Berufe kennenlernen, frühzeitig Kontakte knüpfen", erklärt Bäck. 29 Firmen, von Industriebetrieben bis zu Handwerksbetrieben und Service-Institutionen, gaben beim "Job Dating" einen Einblick in ihre Arbeit. Begleitend dazu wurden die Schüler schon im Berufsorientierungs-Unterricht auf diesen Tag vorbereitet. "Jeder Schüler musste fünf Fragen für eine Institution und für vier Firmen ausarbeiten", so Bäck. Zusätzlich dazu gab es auch ein Quiz, für das die Schüler weitere Informationen bei den Firmen einholen mussten.

Das sagen die Teilnehmer

Laura Hechtl von der NMS Krieglach möchte einmal gerne in einem Büro arbeiten. "Vielleicht im Sozialbereich. Mit Menschen zu arbeiten, helfen zu können, gefällt mir", so die 13-Jährige. Alina Loshaj, ebenfalls von der NMS Krieglach, möchte gerne Pflegefachassistentin werden. "Dieser Beruf hat mich schon immer interessiert", sagt sie. Und auch Michael Karner von der NMS Krieglach weiß schon jetzt, in welche Richtung es beruflich gehen soll: "Ich möchte gerne Holztechniker werden."
Die Eltern sind begeistert vom "Job Dating". "Das ist großartig. Bei uns hat es so was nicht gegeben. Da hat man den Beruf gewählt, wo was frei war. Jetzt haben die Kinder mehr Chancen, mehr Möglichkeiten, sich zu informieren. Dass so viele Firmen sich dafür Zeit nehmen, finde ich super", sagt Michaela Loshaj. Auch die Mama von Laura Hechtl, Manuela Hechtl, war begeistert: "Eine ganz tolle Idee. Es gibt so viele neue, kreative Berufe, über die man sich hier informieren kann, die einem alle auf die Schnelle gar nicht einfallen."
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