26.06.2013, 16:36 Uhr

Ein Vorstand mit Weltruf

Friedrich Anderhuber stehen am Anatomie-Institut 5.000 Exponate zu Forschungszwecken zur Verfügung. (Foto: Damberger)

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Anderhuber (63) ist seit 20 Jahren Vorstand des Anatomie-Instituts der Med-Uni Graz.

Der seiner Mürztaler Heimat bis heute eng verbunden gebliebene Langenwanger schuf durch seine ausgezeichneten Leistungen dem Grazer Anatomie-Institut internationale Reputation. Heute kommen viele Experten nach Graz, um neue Methoden der Anatomieforschung zu erlernen. Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themenbereichen — von der Unfallchirurgie und Biomechanik bis zur Entwicklung von Operationstechniken.

Medizin auf hohem Niveau

Heute finden am Institut in Graz sowohl Lehrveranstaltungen für Studenten (inklusive der berühmten Sezierübungen) als auch für bereits ausgebildete Mediziner statt. Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen zur Forschungsarbeit nach Graz. "An unseren Veranstaltungen nehmen jährlich über 2.000 Ärzte teil", sagt Anderhuber. Und weiter: "Wir hatten auch schon Ärzte aus Nepal, Australien und Brasilien zu Gast und vor kurzem hatten wir einen Kurs mit den zehn besten ästhetischen Chirurgen der Welt." Man pflegt enge Beziehungen zu Fakultäten der Med-Uni und Krankenanstalten in Österreich sowie auch international.

Weiterentwicklung
Seit Friedrich Anderhuber Vorstand des Grazer Instituts für Anatomie ist, wurde auch die Infrastruktur wesentlich verbessert. Alle notwendigen technischen Geräte für bildgebende Verfahren wie Radiologie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie u.a. stehen zur Verfügung. Die im selben Gebäude zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten — von den Kühlräumen bis zum Seziersaal — erleichtern die wissenschaftliche Arbeit. Für seine weltweit anerkannte Forschungsarbeit im Bereich der Anatomie wurde der Langenwanger mit hohen internationalen Auszeichnungen bedacht und zu Vorträgen in viele Länder eingeladen.
Seinem Heimatort Langenwang bleibt er bis heute eng verbunden. Von seiner Wohnung im Heimatort aus nützt er die Freizeit gerne zu Wanderungen und Erholung in den Mürztaler Bergen, wo er auch die Freundschaft mit vielen Bewohnern bewahrt.
Gustl Damberger
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