24.11.2016, 09:03 Uhr

Unser Kindberg: Greißlerei schreibt man hier mit "K"

Eine Mama auf neuen Wegen: Verena Reitbauer vor dem neuen "Kreisslerin"-Lokal in Allerheiligen. Eröffnet wird am 7. Jänner mit einem „Poetry Slam“. (Foto: Hackl)

"Die Kreisslerin" eröffnet am 7. Jänner in Allerheiligen. Das K steht in diesem Fall für Kunst & Kultur.

Eine Greißlerin stellt man sich ein bisschen anders vor. Etwas älter, etwas altmodischer, etwas zerstreuter. Verena Reitbauer aus Allerheiligen passt nicht in dieses Bild. Eine junge Mutter von zwei Kindern, abgeschlossenes Studium und jetzt "Aktivistin" in Allerheiligen bei Kindberg. Am 7. Jänner eröffnet Verena Reitbauer im ehemaligen Gasthaus Mauerhofer – sozusagen im Schatten der Kirche – das Lokal "Die Kreisslerin". Warum eine Greißlerei? Warum mit "K" geschrieben? "Das K steht für Kunst und Kultur. Und Greißlerei deswegen, weil es von allem etwas geben wird. Die Kreisslerin ist Begegnungszone für Jung und Alt, für Mütter mit Kindern und Senioren, wir bieten Ausstellungsfläche für Künstler und Kunsthandwerker und wir vermarkten bäuerliche Produkte. Wir organisieren Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen, Workshops und Konzerte, bei uns können aber auch Veranstaltungen abgehalten werden. Man kann Räume bei uns anmieten", so beschreibt Verena Reitbauer das Konzept der "Kreisslerin". Auch eine Spiel- und Bücherecke wird es geben.

Poetry Slam als Start
Ins Kreisslerin-Konzept eingearbeitet ist auch ein Kaffeehausbetrieb. Für gewöhnlich hat das kleine "Kulturzentrum" Mittwoch bis Freitag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. "Die Kreisslerin" wird als Verein geführt. Eröffnet wird am 7. Jänner mit einem "Poetry Slam" – einem Wettkampf in der Kunst des spontanen und freien Dichtens.

"Mehr Platz schaffen"
Derzeit wird das ehemalige Gasthaus "aufpoliert". "Bei diesem Raumplanungsprojekt unterstützen uns Schüler sowie Menschen vom Verein Schrittweise", erzählt Verena Reitbauer. Wie kommt man auf die Idee, ein eigenes Kultur- und Sozialzentrum zu gründen? "Mein Lebenspartner und ich tragen uns schon lange mit dem Gedanken, in Allerheiligen kulturell tätig zu werden. Außerdem will ich einen Platz für junge Mütter schaffen, wo sie mit ihren Kindern ungezwungen verweilen und herumtoben dürfen."

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